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Breite:
8° 30.0' S
Länge:
119° 52.5' O
Ort:
Labuan Bajo, Flores, Indonesien
Datum/Uhrzeit:
08.12.2018
16:40 UTC+8
Wettermeldung:
vom
08.12.2018 16:40 UTC+8
33 °C
Mäßige Brise aus Südwest

Logbucheinträge zu Sturm

02.10.2018 - Lesereplag, Ureparapara, Vanuatu

Vor Anker im Vulkan Ureparapara

In Vanua Lava ging es dann doch noch etwas zur Sache. Aus den stetig wehenden 25 Knoten, wurde ein böiges etwas. Es wehte mit 15 Knoten solange bis der nächste Hammerschlag über uns hinweg ging. Unser Windmesser konnte die Windschläge nicht messen, sie waren vermutlich zu kurz. Sie waren aber so stark, dass man sie über die Bucht kommen sehen sah. Der Wind wirbelte das Wasser auf, so dass Gischt in die Luft spritzte. Wenn die Böe dann über uns hinweg ging, machte unser Windgenerator eine Notabschaltung, kurz nachdem man dachte jetzt hebt Moya mit lautem Rotorgedröhn gleich ab. So ungefähr alle 2 bis 5 Minuten kam ein solcher Windhammer und drückte Moya von rechts nach links und wieder zurück, so dass sie vor Anker Slalom fuhr und die Ankerkette regelmäßig von der Rolle hüpfte. Bei diesem Wind gingen wir lieber nicht von Bord, sondern ertrugen unsere energiegeladenen Kindern und waren heilfroh, als die Böen während der Nacht nachließen.

Am nächsten Morgen hatte sich das Wetter stabilisiert und wir gingen Anker auf für den 25 Meilen Trip nach Ureparapara, der nördlichsten Insel der Banks Gruppe. 4 Stunden später holten wir einen kleinen Thunfisch an Bord und segelten danach in eine grüne Schlucht. Direkt hinein in den Krater eines erloschenen Vulkans Ureparapara, der bei seinem letzten Ausbruch eine Kraterwand in Meer hinausgesprengt hatte. Von weitem schon sahen wir mehrere Einbäume auf uns zu paddeln. Edward und Andrew und einige Kinder waren gekommen, um uns den besten Ankerplatz zu zeigen, nicht weit entfernt von ihrem Dorf auf der Südseite der Bucht in 6 Meter tiefem Wasser, Schlamm sorgt für perfekten Halt. Nachdem der Haken gesetzt ware, luden wir die beiden auf einen Kaffee ein und plauderten ein wenig. Die Kinder wollten beide nicht an Bord haben, so dass alle, nachdem Joshi und Joni Lollies verteilt hatten, einfach weiterhin Moya umkreisten. Erst bei einsetzender Dunkelheit paddelten sie wieder ins Dorf zurück.

Das Dorf Lesereplag ist wie aus dem Bilderbuch. Es liegt direkt am Ufer des Kraters, weißer Sandstrand, Palmen, Mangroven und eine Korallenriff davor. Zwei kleine Flüsse münden im Dorf ins Meer, über die die Dorfbewohner, Brücken aus Naturholz zusammengezimmert hatten. Die Hütten sind auch hier hauptsächlich aus Bambus und Palmenblättern gebaut, aber sehr hübsch verziert. Manche davon waren sogar mehrstöckig. Wie in allen Dörfern hier, war alles hergerichtet und aufgeräumt, Müll gab es keinen. Wir waren nur wenige Meter ins Dorf gegangen, als uns die hübsche, junge Rona mit ihrem einjährigen Sohn Stein auf dem Arm begrüßte. Sie sprach sehr gutes Englisch und lud uns auf einen Rundgang durchs Dorf ein. Sie zeigt uns die Häuser von Andrew und Edward, die Kirche, das Lagerhaus, nur zur Schule wollten wir lieber nicht, um nicht die Kinder vom Lernen abzuhalten. Am Rückweg kamen wir an einem aus Steinen gebauten Ofen vorbei. Auf Nachfrage erfuhren wir, dass hier normalerweise für das ganze Dorf Brot gebacken wird. Momentan aber leider nicht, da es kein Mehl auf der Insel gibt. Später erfuhren wir, dass schon seit Juni kein Versorgungsschiff mehr gekommen war. Dem Chinesenhändler war sein Boot kaputt gegangen, vielleicht kommt er bis Weihnachten wieder. Eine staatliche Versorgung gibt es nicht. Die Menschen hatten also nicht nur kein Mehl, sondern auch keinen Reis, kein Öl, keine Streichhölzer und keine Seife. Sie leben nur noch von der fruchtbaren Insel ohne Radio, Fernsehen, Internet. Die einzige Art der Kommunikation mit der restlichen Welt ist das Handy, das aber auch nur auf dem Kraterrand, nach mehrstündigem Fußmarsch, manchmal funktioniert.

Als wir wieder bei Ronas Haus angekommen waren, kam uns ihr Vater, Chief Nickelson entgegen. Er war hier der Boss und hatte gleich seinen Sekretär Frederic dabei. Er war ganz offensichtlich froh uns zu sehen und zauberte nach einer kleinen Ansprache, vier Blumenketten hervor, die seine Frau für uns gebunden hatte und uns nun feierlich um den Hals legte. 335 Menschen leben in seinem Dorf, weit über die Hälfte davon Kinder, jeden Monat kommt mindestens ein neues Neugeborenes dazu, erzählt er. Die Schule wurde, wie alle Schulen auf den Inseln, von der EU gebaut, mit Solarstrom und Wasserversorgung. 79 Kinder gehen hier 6 Jahre lang in die Grundschule. Nur ein einziges Kind darf auf die weiterführende Schule nach Sola, alle anderen sind mit 12 fertig und werden teilweise auf andere Inseln zum Arbeiten geschickt. Das gesamte Dorf versucht das Schulgeld für das Solakind aufzubringen. Aber es gibt kein Geld auf der Insel. Geld wird zwar auch nur selten gebraucht, aber der Chinamann will nun doch Geld für den Reis wenn er kommt, die wenigen Handyrechnungen müssen bezahlt werden und eben auch das Schulgeld. Andrew fing an Holzarbeiten anzufertigen. Sehr schöne Holzschalen in Fischform, Masken und Wandschmuck versucht er nun an die 10 Yachten, die jedes Jahr auf die Insel kommen zu verkaufen. Natürlich kauften auch wir eine, für - sogar für uns - viel Geld. Außerdem handelten wir zu „ungünstigen“ Konditionen. 2 Papayas gegen Kinderkleidung, eine LED Leuchte, 4 Fläschen Seife, Mehl, Zucker und Öl. Ein Bund Bananen gegen unseren Thunfisch, T-Shirts, Batterien und Nähzeug. Ein Bund Frühlingszwiebeln gegen T-Shirts, Farbstifte, Reis und Zucker. Joshi und Joni luden vier Kids an Bord ein zum Pfannkuchen essen und Icetea trinken ein, danach bekamen Larry, Rocky, Tobo und Alex Farbstifte und je ein Schreibheft. Nur in diesem Dorf hätten wir Moya komplett leer machen können und hätten vermutlich dennoch nicht alle erreicht, so fühlen sich unsere Gaben eher an wie ein Tropfen auf den heißen Stein - man bräuchte eine ganze Schiffsladung. Trotzdem gab es einige lachende Augen, nicht nur von den Kindern, die mit Joshi und Joni mit ihren Einbäumen über die Bucht fetzten.

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29.09.2018 - Nawono Bay, Vanua Lava, Vanuatu

Essen in Vanuatu & Schwertwale begleiten uns nach Vanua Lava

Wir bleiben nur eine Nacht auf Gaua, gerade so lange, um im Dorf „Hallo“ zu sagen und den Chief um Erlaubnis zu bitten vor seinem Dorf ankern zu dürfen. Die Dorfbewohner begrüßten uns wie überall hier in Vanuatu mit einem breiten Lachen. Wir hatten das Eisen noch nicht im Wasser versenkt, kam schon ein kleiner Ausleger Einbaum zu uns gepaddelt, um uns zu begrüßen, ein bißchen small-talk zu halten und nach Fisch zu fragen. Dass wir nach Fisch gefragt wurden, war neu, bisher wollte man uns Fisch immer verkaufen, deshalb hatten wir die Frage nach Fisch zu Beginn gar nicht richtig verstanden und geantwortet. „Ja, wir hätten gerne Fisch!“ Erst nach einer Weile klärte sich das Missverständnis auf. „Nein, wir haben leider keinen Fisch gefangen, tut uns leid!“ Es ist schon seltsam, dass die Menschen hier, die weitgehend abgeschottet auf so kleinen Inseln leben, nicht die Mittel haben größere Fische zu fangen. Mit den kleinen Einbäumen, kann bei ruhigem Wetter zwar prima mit Netzen gefischt werden, aber sobald die See nur ein wenig wellig ist, kann man sich mit den Einbäumen nicht mehr sicher bewegen und schon gar nicht das schützende Korallenriff verlassen. Große Fische wie Thunfisch, Wahoo oder Mahi beißen erst an, wenn der Köder sich mit einer gewissen Geschwindigkeit durchs Wasser bewegt, so dass die Ni-Vans mit ihren Einbäumen keine Chance auf den dicken Fang haben und das obwohl hier in den Banks Rekorde der größten gefangenen Schwertfische aufgestellt wurden.

Die Inselbewohner, leben weitgehend vom fruchtbaren Land das sie bewirtschaften und fangen die Lobster, die hier vor den Inseln leben. Auf den Inseln gibt es Obst und Gemüse, das ich zuvor noch nirgendwo gesehen habe. Die Kinder lieben Inselhimbeeren (sehen ähnlich aus wie Himbeeren, schmecken aber wie eine Kreuzung aus Him- und Erdbeere), Navarek (eine rote birnenförmige Frucht mit großem Kern in der Mitte), Pomelo, die kleinen süßen Bananen und die lokalen Papaya, obwohl sie die normalerweise nicht essen - aber ich finde, die sind hier besser als überall sonst. Seit wir hier sind experimentiere ich mit den wohlschmeckenden frischen Köstlichkeiten. Inselkraut und Bok Choy machen einen großartigen Salat, können aber auch mit Reis angebraten werden. Manjokpüree schmeckt ein bißchen wie Griesbrei, die rießigen Tarowurzeln ähneln Kartoffeln, Kumara schmecken nach Süßkartoffeln und aus grünen Kochbananen kann man super Reibekuchen machen. Mein persönlicher Favorit sind aber Choko, grüne birnenförmige schrumpelige Früchte von einer parasitären Rankpflanze, die man roh essen kann oder gekocht und wie eine Mischung aus Kohlrabi und Gurke schmecken. Neben diesen für uns Europäer eher ungewöhnlichem Gemüse gibt es hier aber auch Tomaten, Paprika, Kürbis und vereinzelt Gurken und Salat. All das tauschen die Inselbewohner gerne gegen eigentlich Alles, was man anbieten kann. Linette, die Tochter von Chief Robert, brachte uns bei unserem Besuch eine große Tasche buntes Gemüse, nachdem wir Kinderkleidung, Zucker, Reis, Hefte und Stifte dagelassen haben und den tiefen Schnitt ihres Vaters verarztet hatten. Der Chief war gerade dabei gewesen, das kleine „Restaurant“ wieder aufzubauen, als ein Bambusrohr brach und sich tief in seinen Daumen bohrte. Die Kids bekamen Lollis und freuten sich so darüber, dass wenig später zwei, in Masken und langen Graskostümen bekleidete, Gestalten auf uns zu kamen um uns zu erschrecken. Die Jungs hatten einen riesigen Spaß.

Gerne erlaubte uns der Chief in der Bucht zu ankern. Aber als wir auf seine Frage antworteten, wie lange wir bleiben würden, wurde er blas im Gesicht. Wir wollten wegen des Zyklons zügig nach Norden. Dass sich ein Zyklon in der Nähe der Inseln aufhält, hatte selbst der Chief noch nicht gehört und man sah ihm die einsetzende Anspannung richtig an. Vanuatu, liegt im Zentrum des Zyklongürtels und ist eines der Länder im Südpazifik die jährlich die meisten Zyklone überdauern. Trotzdem ist jeder Zyklon eine Katastrophe. Die Hütten aus Bambusrohren, Mangoholz und Palmenblättern halten den Kräften der Natur oft nicht stand und fallen ein, trotz Zyklonvorbereitung mit Sandsäcken und Extraschichten frischer Palmenblättern. Nach Pam 2015 stand kein Haus mehr. Auch am nächsten Morgen, als wir uns verabschiedeten, um weiter nach Vanua Lava zu segeln um den angesagten Ausläuferwinden zu entfliehen, war Roberts erste Frage nach neuen Zykloninformationen. Gut, dass wir ihn beruhigen konnten, weil Liua schon beim Abdrehen war.

Der Segeltag gestern war wunderbar. Weit genug entfernt von Liua, segelten wir mit 15 Knoten Wind Richtung Norden und sahen das erste Mal seit langem die Sonnen zwischen den Wolken hervorlugen. Es war zwar etwas holprig, aber das störte nicht weiter und wurde mit jedem Meter in Richtung Norden besser. Christian und ich grübelten gerade im Cockpit, wie wir nun unsere Reise am besten fortsetzten sollten, als ich fast von der Bank kippte. Im Augenwinkel hatte ich eine schwarze Rückenflosse direkt neben Moya gesehen - zu groß für einen Delfin. Ich sprang auf um besser sehen zu können und befürchtete einen großen Buckelwal unter uns zu entdecken. So nah wollte ich einen solchen Riesen dann noch lieber nicht sehen. Es war aber kein Buckelwal, sondern eine ganze Schule kleiner Schwertwale, die Verwandten der Orcas. Bestimmt 20 bis 30 Tiere schwammen um Moya herum, ließen sich immer wieder abfallen, um Schwung zu nehmen, am Schiff entlang zu schwimmen, um dann mit unseren Bug regelrecht zu kuscheln. Fast immer befanden sich 5 bis 6 Tiere direkt unter dem Bugspriet, prusten Wasser aus dem Luftloch, sprangen über die Wellen und tauchten wieder ab. Die Wale waren ganz schwarz und von unterschiedlicher Größe bis zu vielleicht 6 Meter lang. Sie hatten einen riesigen Spaß mit Moya und spielten mindestens 30 Minuten mit ihr. Joshua und Jonathan, die mittlerweile auch mit Schwimmwesten angeleint im Cockpit saßen, waren ganz aus dem Häuschen, zeigten und riefen, wenn sie wieder einen der Wale springen sahen. Am faszinierenden fand ich persönlich aber den Walgesang, eine Mischung aus pfeifen und piepsen, die man selbst außerhalb des Wassers gut hören konnte. Ich stand vorne am Bug und war den Walen zum Greifen nahe, nur 1 bis 2 Meter direkt unter mir schwammen sie. Kleine Schwertwale sind fast weltweit verbreitet, man weiß aber nur wenig über sie, da sie nur äußerst selten gesichtet werden - das war schon was ganz Besonderes.

Inzwischen stehen wir sicher vor Anker in der Nawono Bucht in Vanua Lava, Liuas Stärke nimmt weiter ab, sie befindet sich momentan 400 Meilen westlich von uns und soll sich in den nächsten Stunden auflösen. Trotzdem bläst es hier jetzt ganz ordentlich mit 25 Knoten, aber das Eisen hält bombig und die Bucht ist gut geschützt gegen den Schwell aus Südosten. Weiter südlich sind die Winde noch unangenehmer, dort wehen bis zu 40 Knoten, wir sind froh Richtung Norden gefahren zu sein.

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28.09.2018 - Lesalav Bay, Gaua, Vanuatu

Zyklonwache im Südpazifik im September

Seit ein paar Tagen schon beobachten wir das Sturmtief über den Salomonen. Es ist langsam entlang der Inselgruppe nach Süden gezogen und sah mit jeder Wettervorhersage bedrohlicher aus. So bedrohlich, dass es von dem Joint Typoon Warning Center (JTWC) als 91P Invest unter Beobachtung gestellt wurde. Das Warning Center sammelt Daten über Taifune, Zyklone und Stürme die sich potentiell in solche entwickeln können, informiert und erstellt Vorhersagen über die Zugbahn der Windsysteme.

Einen ausgewachsenen Zyklon im September gab es hier zwar noch nie seit Wetter aufgezeichnet wird, wir waren aber dennoch etwas beunruhigt, da wir in Vanuatu nur 400 Meilen entfernt sind und quasi im Vorgarten des Sturms herum segeln. Auch wir fingen an das System so eng zu beobachten wie wir konnten. Das hieß auch, dass wir erst einmal heraus finden mussten, wo wir verlässliche Vorhersagemodelle am besten bekommen können und diese notfalls auch ohne Internet abrufen können. Die Erde ist in verschiedene Teile aufgeteilt, für welche verschiedenen Institutionen für die Zyklonvorhersage zuständig sind. Die amerikanische NOOA übernimmt das größte Gebiet und ist für den Atlantik, den Zentral- und Ostpazifik zuständig. Die Australier übernehmen die Küsten rund um den Kontinent, Fiji Gewässer rund um die Inselgruppe. Für den Bereich der Salomonen ist das JTWC zuständig. Über ihre Internetseite (www.metoc.navy.mil.com) kann eine Übersichtskarte der aktuellen Stürme, sowie weitere Informationen zu jedem System heruntergeladen werden. Einen guten Überblick über die weltweite Hurrikan- und Zyklon-Situation findet man auch auf der Seite www.cyclocane.com, allerdings mit weniger Informationen. Vor allem die Vorhersage der Zugbahn und ihre Verlässlichkeit war für uns entscheidend, um Notfallpläne zu erstellen, deshalb wollten wir die vorhergesagte Bahn von 91P besser verstehen. Über die Seite www.tropicaltidbids.com konnten wir uns die graphische Darstellung der berechneten Zugbahnen unterschiedlichster Rechenmodelle detailliert anschauen und konnten so etwas besser einschätzen, ob wir uns im Gefahrenbereich des Sturms befinden. Über SMS bekommen wir Informationen über Ort und Zugbahn von Liua. Auch außerhalb des Internetbereichs können wir über Kurzwellenfunk, die aktuellen Informationen des Sturms beziehen und bleiben auch über das Pacific seafarer net (14.300 kHz, 0300 UTC) auf aktuellen Stand. Von zu hause schickt uns Flo noch regelmäßig Positionsemails, um alle Eventualitäten abzudecken (Danke, Flo!).

91P Invest wurde dann gestern Morgen unserer Zeit zum ersten Zyklon der Session und überhaupt ersten Zyklon im Südwestpazifik so früh im Jahr heraufgestuft. Noch niemals zuvor gab es hier einen Zyklon in September. Liua hält somit bereits den Rekord: erster Zyklon im Südpazifik. Der Kategorie 1 Zyklon entwickelte sich somit außerhalb der Zyklonsession die normalerweise am 1. November startet. Bis zum ersten Zyklon wollten wir eigentlich den Zyklongürtel verlassen haben und sind jetzt notgedrungen dabei Notfallpläne zu schmieden. Wir befinden uns ausserhalb der vorhergesagten Zugbahn von Liua, die nun nach aller Wahrscheinlichkeit nach Südwesten abdrehen wird. Die gestrige Vorhersage der Zugbahn ist bisher exakt eingetroffen, so dass wir zuversichtlich sind, dass Liua bis morgen früh an uns vorbei gezogen ist. Momentan befindet sich der Sturm ca. 200 Meilen nordwestlich von uns und über uns drückt die subtropische Rinne den Sturm weiter nach Westen.

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28.09.2018:
Kommentar from Martin
guten morgen aus dem nachts sehr kalten Deutschland......der Zyklon soll auch nach unseren Informationen nach Südwesten abziehen........wünsche euch viel Glück....das wäre schon eine Katastrophe wenn er zu euch ziehen würde...... lg Martin (Schwiegervater von Sarah)
28.09.2018:
Kommentar from Maxi
Oh je, ich drücke Euch die Daumen! Einen Zyklon über Eurem Kopf will ich mir nicht vorstellen...
28.09.2018:
Kommentar from MoyaCrew
Kleines Update von Liua: Die Schreckenslady hat inzwischen deutlich nach Westen abgedreht und ist wegen der relativ kalten Wassertemperaturen hier schon dabei sich aufzulösen, laut Vorhersage innerhalb der nächsten 12 Stunden. Puhh! Fast schon Entwarnung, wir werden aber weiter beobachten. Danke fürs Daumen drücken, scheint geholfen zu haben.
17.02.2018 - Cartagena, Kolumbien

Cartagena de Indias - Weltstadt mit Geschichte

Warum einige Segler die Passage Aruba-Cartagena unter den Top10 übelsten Segelpassagen der Welt listen und im selben Atemzug mit der Drakes Passage, der Irminger See oder der Cook Straße erwähnen ist mir zwar immer noch nicht so ganz klar. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es hier in der Karibik genauso rau zugeht wie im Südpolarmeer, aber dass die Karibik kein flacher Teich mit Quietscheenten ist, wissen auch wir spätestens jetzt. Nachdem wir den schlimmsten Part mit der Kreuzung des Magdalena Flussdeltas hinter uns gebracht hatten, war der zweite Abschnitt unseres Hüpfers nach Cartagena zwar etwas weniger ruppig aber anstrengend war es trotzdem bei nur noch 35 Knoten Wind und ein bißchen weniger riesigen Wellen zu segeln.

Durch die Inspektion der Armada national starteten wir gestern morgen verspätet und haben deshalb Cartagena erst bei Dunkelheit erreicht. Die 4 jungen netten Männer der Coast Guard waren zwar schnell mit Moya fertig, dennoch hat uns das unausweichliche Spektakel 2 Stunden Tageslicht gekostet, denn jedes Boot das die Bucht von Puerto Velero anläuft muss von der Küstenwache kontrolliert werden. Der Offizier meinte, dass uns ein Boarding vermutlich auch nicht erspart geblieben wäre, wären wir direkt nach Cartagena gesegelt. Da war es doch besser die Armada in der relativ ruhigen Ankerbucht an Bord zu begrüßen, anstatt bei 4 Meter hohen Wellen.

Wir waren also erst um 9 Uhr an der Einfahrt von Cartagena und sahen auf der Seekarte, dass über die Boca Grande zwischen Festland und der davor liegenden Isla Tierra Bomba eine im Wasser liegende Mauer verläuft. Die Einfahrt ist zwar freigegeben und betont für Sportfahrzeuge, aber die Seekarte zeigte nur eine Wassertiefe von 2 Metern an. Die letzten 2 Tage hatten ganz schön an uns gezehrt, so dass wir hingerissen waren durch die Engstelle in den schon in Sichtweite befindlichen Inneren Hafen zu nehmen. Aber es half alles nichts, Safety first sind wir abgedreht und haben die südliche Einfahrt in die Stadt genommen und sind 2.5 Stunden später zusammen mit den ganz dicken Containerschiffen im Inneren Hafen angekommen.

Vor dem Club Nautico liegen wir jetzt vor Anker, umringt von der Skyline von Cartagena. Die Anfahrt bei Nacht war wunderschön mit den vielen beleuchteten Hochhäusern, dem betonten Hafen und den Lichtern der Altstadt. Leise hörten wir südamerikanische Rhythmen und jubelten, dass Moya ruhig, nicht gekränkt und bei nur leichter Brise im Wasser lag. Die Anspannung fiel von uns ab und wir machten erst mal ein Anlegebier auf. Heute morgen war es dann eine kleine Überraschung Cartagena bei Tageslicht zu sehen, wie immer wenn wir nachts in einen Hafen einlaufen wundern wir uns wie anders doch alles am Tag ausschaut.

Cartagena de Indias war 1533 eine der ersten spanischen Gründungen in der neuen Welt. Schon früh war sie ein wichtiges Zentrum peruanisches Silber zu verschiffen und später auch die afrikanischen Sklaven auf dem amerikanischen Kontinent zu empfangen. Durch die wichtige Stellung beim Handel, war sie auch Anziehungspunkt für Piraten und war wiederholt umkämpft in Kriegen. Francis Drake hatte Cartagena schon früh zu Staub und Asche verbrannt. Durch die Belagerungen bauten die Spanier im laufe der Zeit eine Mauer um die Stadt und mächtige Verteidigungsanlagen mit insgesamt 20 Festungen von denen es heute noch 16 gibt. 1741 überstand die Stadt sogar den Angriff von über 25000 Mann der englischen Armada auf 180 Schiffen unter dem Kommando von Edward Vernon, so dass Cartagena zeitweise als uneinnehmbar galt. Auch die Unterwasser Mauer der Boca Grande ist Teil der Abwehr der Stadt und hat vor hunderten von Jahren zahlreiche Schiffe versenkt. Die Altstadt ist geprägt durch koloniale Häuser, Kirchen und Kanonen auf hohen Mauern und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Wir sind beeindruckt. Ich habe mir direkt vorgenommen die alten Piratengeschichten zu lesen, es gibt vermutlich kein besseren Ort dafür.

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16.02.2018 - Puerto Velero, Kolumbien

Braune Giganten

Gestern haben wir endlich den Absprung von Santa Marta geschafft. Nach über einer Woche in der Marina haben wir nun alle Unterlagen zusammen um nach Cartagena weiter zu fahren. Dort geht der ganze Spaß wieder von vorne los. Die Gewässer hier vor Kolumbien sind hochreguliert. Jede Schiffsbewegung - sogar von uns kleinen Segelbooten- muss vorher mit der Küstenwache und dem jeweiligen Port Captain abgesprochen werden, vermutlich um jegliche Art von Drogenschlepperaktivitäten zu unterdrücken.

Nachdem wir gestern morgen zwischen einer der heftigen Böen, die immer noch von den Bergen nach Santa Marta herabfallen, in die Spring eingedampft haben, sind wir nach hinten aus der Box gefahren und unserem netten portugiesischen Nachbarn zum Abschied gewunken. In der Hafenausfahrt standen schon die Wellen, aber wir wußten ja, dass es etwas heftiger zugehen würde. Wir hätten gerne auf besseres Wetter gewartet, aber die Vorhersage sagt für die nächsten zwei Wochen nur Wind, Wind und wieder Wind vorher. Wellenartig ist der Wind tagsüber etwas weniger stark (immer noch 30 in Böen 40 Knoten) und frischt in der Nacht noch weiter auf. Wir hatten überhaupt keine Lust uns noch 2 Wochen in der Marina vom Sturm einsanden zu lassen, deshalb haben wir Moya schließlich von ihren Leinen am Steg befreit. Eigentlich wollten wir zwar schon morgens um sechs Uhr los fahren, allerdings hatten das die Böen nicht zugelassen, so dass wir erst gegen neun die Leinen los schmissen. Von Santa Marta aus haben wir mit nur ein kleines Stückchen unserer Genua gesetzt und Kurs auf Barranquilla genommen. Trotzdem lief Moya mit 7 Knoten unserer Höchstgeschwindigkeit.

Die Wellen kamen von schräg hinten und wurden immer größer, bis wir schließlich am Nachmittag die Flussmündung des Rio Magdalena kreuzten. Von jetzt auf gleich roch es auf See nach Erde und das Wasser war mit einem Mal braun. Die Wellen erschienen durch die braue Farbe noch größer und bauten sich zu riesigen braunen Bergen auf. Im Wellen Tal konnte sah man zwar oben noch den blauen Himmel, um uns herum war aber nur noch braunes Wasser. Christian und ich saßen im Cockpit und schauten fasziniert der geballten Stärke der Elemente zu, als wir beobachteten wie eine Welle sich direkt am Schiff brach. Wir konnten zwar noch sagen " jetzt werden wir nass" es war aber zu spät in Deckung zu gehen, so standen wir eine Sekunde später triefnass da und brauchten erst mal ein Handtuch. Joshua war auf dem Sofa im Salon eingeschlafen, Joni spielte Lego, als nur eine Minute später sich eine Welle durch unser Frontscheibenfenster direkt auf Joshi ergoss. Außen sahen wir weiße, brechende Wellenkämme, abwehende Gischt und Schaum im Wasser. Moya lag trotz der tosenden See ausgesprochen ruhig im Wasser und machte einen tollen Job über die größten Wellen die ich bisher gesehen habe zu reiten.

Später shifteten wir die Genua auf die Steuerbordseite und segelten um das vorstehende Kap vor Barranquilla. Das Wasser war inzwischen wieder fast blau und die Wellen wurden jetzt, wie erhofft tatsächlich etwas kleiner. Trotzdem wehte der Wind immer noch mit ungebrochener Stärke und die Nacht stand bevor. Um den noch stärkeren Winden in der Nacht zu entgehen, kämpften wir uns in die Bucht von Puerto Velero, als uns die Küstenwache an unser Funkgerät holte. Sie wollten wissen was wir vor hatten und genehmigten schließlich unser Ankermanöver. Heute morgen dachten wir, wir wissen es besser und meldeten uns bei der Küstenwache ab um nach Cartagena weiter zu segeln. Allerdings hätten wir wohl auch den Port Captain von Barranquilla verständigen sollen, so dass wir jetzt hier immer noch vor Anker liegen und auf die Inspektion der Küstenwache warten.

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20.02.2018:
Kommentar from Moya Crew
Leider gibt es zu diesem Eintrag keine Bilder. Ich habe vor Aufregung alle Bilder des Tages ausversehen überbelichtet. Die braune Suppe müsst ihr Euch eben vorstellen. Apologies!
14.02.2018 - Santa Marta, Kolumbien

Unser Kleiner wird groß

Gestern haben wir Joni`s dritten Geburtstag gefeiert. Schon am Abend davor war er furchtbar aufgeregt und hat immer wieder erzählt, dass er morgen Geburtstag hat. Nach dem Aufwachen haben wir Happy Birthday für ihn gesungen, was ihn ganz verlegen machte. Er wusste gar nicht wo er hin schauen sollte und hat dann beschlossen die Augen einfach ganz zu zu machen. Da hier in der Marina leider momentan keine anderen Kinder leben und auch sonst kein Besuch angekündigt war, feierten nur unsere kleine Familie den restlichen Tag. Wir beschlossen gleich nach dem Geburtstagsfrühstück mit den Geschenken los zu legen. Nach dem Auspacken wurden die neuen Sachen ausgiebig getestet, bevor wir in die Stadt liefen um ein Eis zu essen.

Der Wind wehte noch stärker wie die Tage zuvor, so dass wir fast vom Steg geblasen wurden. 58 Knoten hatte unser Nachbar in der Nacht gemessen und das im Hafen. Total verrückt. Eigentlich gibt es diese starken Winde hier in normalen Jahren nur für 2-3 Wochen, dieses Jahr sind es schon 3 Monate und noch kein Ende ist in Sicht. Der Wind ist so stark, dass Fender platzen, Klampen herausreißen und sogar die Finger der Steganlage abknicken. Die Fallwinde aus den Bergen sind echte Killer und bringen viel Staub mit. Jeden Tag fege ich einen ganzen Sandkasten aus der Kabine. Wir zogen also unsere Hälse ein und arbeiteten uns gegen den Wind Richtung Stadt vor, die Hafenpromenade entlang, einmal um die Ecke zu unserem Lieblingseisladen, der nicht nur tolles Eis verkauft sondern auch Frappes frische Säfte und Limonaden zubereitet. Danach liefen wir noch ein bißchen durch die Stadt, die Jungs hatten Spaß sich in Hauseingänge zu verstecken und schauten fasziniert beim Drehen eines Films zu. Der Geburtstagskuchen mit den drei Kerzen durfte natürlich auch nicht fehlen. Die ganze Zeit über hatte Joni eine Unterhose statt Windeln an. Darauf war er total stolz und noch mehr freute er sich als Christian ihm den Palstek beibrachte, er ist jetzt kein ganz Kleiner mehr ist. Abends beim Abendessen ist er dann während des Essens eingeschlafen, die Augen waren bereits zu als er noch Pizza in den Mund nachschob und so lange kaute bis das Pizzastück schließlich aus der Hand rutschte.

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15.02.2018:
Kommentar from Alexandra
Lieber Joni! Besser spät als nie: Nachträglich herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und viele liebe Grüße von der Skipiste aus Großarl!
19.02.2018:
Kommentar from Lea und Benny
Lieber Joni, auch von uns alles Liebe und Gute zu deinem dritten Geburtstag! Genieß das Abenteuer und hab noch eine schöne Reise! Liebe Grüße auch an Joshua und deine Eltern! Alles Liebe aus Stuttgart! Lea und Benny
12.02.2018 - Santa Marta, Kolumbien

Einreise und Marina in Santa Marta

Bis heute morgen war Moya in der Marina Santa Marta längsseits am Ende eines Pontoons vertäut, da wir bei unserer Ankunft bei 35 Knoten Wind nicht in die engen Gassen fahren wollten. Das Gelände der Marina ist 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag gesichert. Wenn man auf das Gelände gelangen will, kommt man an zwei Metallgittertüren vorbei, die eine kontrolliert durch einen Fingerabdruckscanner, die zweite von einem Security Mitarbeiter um zu verhindern, dass jemand ungewollt durchschlüpft. In der Marina gibt es Dusch- und Toilettenräume mit warmem Wasser, Waschmaschinen, Trockner und einen Minimarkt. Am Steg kann gegen ein separates Entgelt Strom und Wasser an Bord verlegt werden. Die Marinamitarbeiter sind super freundlich und sehr hilfsbereit.

Da wir hier in Kolumbien unsere Einreiseformalitäten nicht selbst erledigen dürfen, fungiert das Marinaoffice als unser Agent und koordiniert unsere Einreise. Am ersten Tag haben wir hier unsere Pässe abgegeben und sie einen Tag später mit den Einreisestempeln wieder bekommen. Trotzdem kam am Tag unserer Ankunft noch ein Offizieller vom Zoll an Bord, der die Formalitäten unseres persönlichen Gepäcks aufnahm und ankündigte, dass für die temporäre Einreise von Moya später noch jemand an Bord kommen würde um Fotos von unserer Motor- und Rumpfnummer und Moyas Äußerem zu machen. Da der Zoll am Wochenende und heute am Faschingsmontag nicht arbeiten, haben wir inzwischen die Bilder selbst gemacht, sie an die Marina geschickt und hoffen Moyas` Einreisepapiere (temporary import permit) morgen 6 Tage nach unserer Ankunft endlich in unseren Händen zu halten. Anschließend müssen wir noch das Cruising Permit bei der Marina erwerben und können uns und Moya danach frei in Kolumbien bewegen. Bis das Cruising Permit und, wenn man nicht in der Marina ist, einen Agenten, kosten die Einreiseformalitäten nichts. Zudem hatten wir heute morgen überraschend Besuch von der Gesundheitsbehörde. Zwei Offizielle kontrollieren erst ob wir alle Gelbfieber geimpft sind. Danach inspizierten sie unsere Bäder, die Küche, den Kühlschrank, die Kabinen und die Lebensmittelvorräte. Abschließend wurden noch unsere Medikamente kontrolliert bevor sie zufrieden von Bord gingen. Ob dieses Vorgehen Standard ist, wissen wir nicht, wir kamen uns aber etwas durchleuchtet vor.

Kaum war die Gesundheitsbehörde weg, kamen die Marineros und kündigten an, dass wir Moya nun in eine Box umparken sollten. Wir schauten auf den Windmesser, der immer noch 35 Knoten anzeigte (Böen mehr) und waren wenig begeistert. Umlegen bei dem Wind wollten wir eigentlich nicht, aber wir standen auf dem Parkplatz der Küstenwache, so dass die Marineros ihren Chef im Nacken hatten. Mit drei Mann an Land schafften wir es Moya in die Box zu legen, es war aber ein grenzwertiges Manöver. Christian wollte das Umlegemanöver abbrechen und rückwärts aus der Gasse fahren, als ein kleines Boot aus einer kleinen Lücke fuhr, war aber gezwungen es zu Ende zu fahren, da Moya vom Wind in Sekunden die Gasse hinunter gedrückt wurde. Wenn Henry es nicht geschafft hätte die Nase in den Wind zu drehen wären wir in die Boote gegenüber gedriftet. Die heutige Lesson learned ist also: Wir fahren nicht mehr in Steggassen, wenn unser Windmesser mehr als 30 Knoten Wind anzeigt.

Zu diesem Eintrag gibt es 2 Kommentare.
13.02.2018:
Kommentar from Gabi
Hallo kleiner Marco Polo Joni, alles Gute zum Geburtstag wünscht dir Tante Gabi.
13.02.2018:
Kommentar from Maxi, Lars und Benno
Lieber Joni, wir wünschen Dir alles Gute zu Deinem 3. Geburtstag! Maxi, Lars und Benno