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8° 30.0' S
Länge:
119° 52.5' O
Ort:
Labuan Bajo, Flores, Indonesien
Datum/Uhrzeit:
08.12.2018
16:40 UTC+8
Wettermeldung:
vom
08.12.2018 16:40 UTC+8
33 °C
Mäßige Brise aus Südwest

Logbucheinträge zu Feiern

12.04.2018 - 20:18 Uhr: 0°00,0’N / 88°11,9’W, Äquator

Äquatortaufe oder wir sind auf der Südhalbkugel

Die Winde sind auch kurz vor dem Äquator immer noch recht unstet. Mittlerweile zeichnet sich ein kleines Muster ab, am Abend schläft der Wind ein und wir müssen Henry starten um bei den inzwischen nördlichen Strömungen nicht rückwärts zu treiben, gegen 2 Uhr passend zur Wachübergabe frischt der Wind wieder so weit auf, dass die Segel stehen und wir segeln können und bleibt dann so bis zum nächsten Abend.

Auch heute Abend ist dem Wind die Puste ausgegangen, so dass wir gerade jetzt über den Äquator motoren. Feiern wollten wir mit den Kindern trotzdem und da die schon im Bett sind, haben wir eben schon heute Nachmittag gefestet. Das war genauso gut, man sieht ja auch nichts, außer vielleicht die Nullen auf dem GPS Gerät oder der untergehende Polarstern bei Nacht. Wer zuerst mit dem Schiff den Äquator überquert muss getauft werden, damit Neptun auch in Zukunft seine schützende Hand über Schiff und Besatzung hält - sagt ein alter Seemannsbrauch. Normalerweise tauft die Crew den Neuüberquerer zu Neptuns Ehren und oft muss auf ihn auch noch ein wildes Gebräu getrunken werden. Da wir alle Äquator Noobies sind, hatte ich die Ehre meine Familie zu taufen und habe selbst vom Capitano höchstpersönlich meinen Eimer Pazifikwasser über den Kopf bekommen. Joni und Joshi waren erst skeptisch und schauten ganz interessiert zu was passierte, als zuerst unser Skipper gewässert wurde. Joshua übernahm die Funktion des Kameramanns und machte tolle Bilder von dem Spektakel. Spätestens als ich dann auch triefend aber lachend da stand wollten die Kinder auch - aber nur mit Taucherbrille - und hatten einen Riesenspaß.

Anstatt wildes Ekelgebräu, haben wir zur Ankunft auf der Südhalbkugel lieber Limo und einen Flasche Sekt aufgemacht und dazu frisch gebackenes Bananabread gegessen. Neptun sorgte für eine festlich zahme See und der Wind reichte geradeso um mit 3 Knoten voran zu kommen - ideal für unser kleines Event, nur leider schlecht um Strecke zu machen - wir werden wohl noch einige Tage auf dem Wasser verbringen.

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02.04.2018 - Panama City, Panama

Ostern auf dem Wasser

Joshua hatte sich die letzten Tage schon Sorgen gemacht, ob der Osterhase wohl einen Weg finden würde an Bord zu kommen. Deshalb war er nicht so sicher, ob es dieses Jahr auch Ostereier geben würde. Am Sonntag Morgen, meinte Christian dann zu den Jungs "Ich vorhin gehört wie es geplatsch hat, als ihr noch geschlafen habt, vielleicht war der Osterhase mit einem Ruderboot da und hat ein Osternest versteckt". Im Schiff gibt es 1001 Verstecke, so dass die Jungs erst einmal nichts gefunden haben, umso größer war die Freude als Joshua ein Osterkörbchen unter dem Navigationstisch hervorzog. Er schaute hinein und meinte "Hat der Osterhase die Eier mit unseren Farben angemalt? Kurz darauf fand auch Joni ein Nestchen. Beide fanden es ganz ok, dass es dieses Jahr keine Schokoladenhasen und Eier gab, die wären hier ja auch ganz schnell geschmolzen. Im Nestchen lagen angemalte, gekochte Eier, Gummibärchen, Knete, Bonbons und Kinderbuenos. Joshua schaute, das Körbchen ganz kritisch an und fragte dann "Mama, hast Du die Osterkörbchen versteckt?" Auf meine Nachfrage wie er den darauf komme, sagte er er habe die Körbchen schon vorher an Bord gesehen. "Natürlich, ich habe sie ja auch gestern Abend dem Osterhasen hingelegt, damit er die Eier hineinlegen kann und die Körbchen verstecken." Puh, grade nochmal die Kurve gekriegt, aber ich fürchte lange bleibt die Kinderwelt nicht mehr heil. Frank war noch bei uns beim Osterfrühstück bevor er sich auf den Rückweg nach Portobello gemacht hat. Wir fanden das prima und hoffen immer noch, dass er seine Pläne ändert und schon diese Session nach französisch Polynesien übersetzt. Ansonsten sehen wir ihn wohl nicht mehr so schnell. Am Esstisch hatten wir viel Spaß, vor allem Joni ist beim Eiergechsen in Höchstform aufgelaufen. Unser kleiner Destructor durfte endlich mal etwas kaputt machen und hatte riesigen Spaß daran, die Eier von allen anderen aufzuknacken.

Moya liegt hier in der Playita Anchorage, vor der Isla Naos, einige Kilometer vor Panama City. Am Feiertag kommen die Leute hierin aus der Stadt und flanieren an dem schön angelegten Wellenbrecher, fuhren mit Fahrrädern und assen an den Essständen. Im Gegensatz dazu waren wir an Bord und warteten auf Tito, der unsere geliehenen Leinen und Reifenfender wieder abholen wollte, erst um 10 Uhr, dann um 12 Uhr, um 14 Uhr, um 16-17 Uhr und schließlich ist er gar nicht gekommen - argh.

Heute hielt uns dann nichts mehr an Bord, wir tuckerten erstmal in die Playita Marina um dort mit dem Dingi anzulegen. Die haben dort eine Preispolitik zum Schreien, einen Tag mit dem Dingi anlegen kostet 7.50 USD, zwei Tage bis eine Woche 50 USD. Jede Woche fängt am Montag an, wenn man also Samstag kommt und bis Montag bleibt zahlt man für drei Tage 100 USD. Christian fragte nach, ob sie das ernst meinen und bekam als Antwort "These are the rules". Uns blieb nichts anderes übrig als die 50 Dollar + Tax abzudrücken, aber zum Glück war heute ja Montag. Und nein, bei diesem Schnäppchenpreis ist Internet natürlich nicht inbegriffen. Hier auf der Panama City Seite haben die Marinas eine Art Monopol und nutzen ihre Stellung gnadenlos aus.

Da wir um 14 Uhr einen Termin zum Tanken hatten und vorher noch zum Markt wollten und in die Stadt, nahmen wir uns ausnahmsweise ein Taxi und fuhren zum Farmers Market. Der Markt liegt fast direkt vor dem Balboa Yacht Club, für uns am nächstmöglichen Ort, ist aber trotzdem 15 Taximinuten entfernt. Hier verkaufen die Bauern direkt ihre Waren an Restaurants, Supermärkte und auch uns. In den großen Hallen bekommt man das lokale Obst und Gemüse teilweise nur in riesigen Säcken, an einigen Ständen gibt es nur Melonen, an anderen nur Papayas, nur Mais, nur Kürbisse, nur Tomaten - eigentlich alles, was in Panama wächst. Wir kaufen ein Kilo Cherrytomaten für einen Dollar und eine Zucchini und werden wieder kommen, wenn wir Moya für unsere nächste Passage fertig machen.

Danach fuhren wir weiter in die Stadt, ins Viertel der Automechaniker. Eine Werkstatt war hier neben der anderen, dazwischen gab es Läden, die Autozubehör verkauften. Was wir hier wollten? Unser Inverter, der uns 220V Strom liefert, war vor einiger Zeit abgeraucht. Unsere Flex, die für den Notfall an Bord ist, um unsere Wanten zu kappen zieht 700W/220V. Die meisten anderen Geräte laufen bei uns an Bord mit 12V. Im Normalfall brauchen wir den Inverter also nicht, aber im Notfall muss das Teil seine Arbeit machen. Wir fanden ein Geschäft, das uns einen ausreichend dimensionierten Inverter verkauft, nur spukt dieser 110V aus. In einem 110V Land einen anderen zu finden ist vielleicht nicht unmöglich, aber schwierig, deshalb entschieden wir uns dafür ihn zu kaufen und gleich noch einen 110V-220V Transformator dazu. Der Vorteil ist, jetzt können wir sogar in 110V Ländern Landstrom ziehen - nicht, dass wir das bräuchten.

Um 13:30 Uhr waren wir zurück bei Moya und warteten mal wieder. 14:30 Uhr durften wir dann zum Tanken anlegen. Unser Tank ist jetzt randvoll mit 750 Liter Diesel. Den vielen Sprit werden wir vermutlich leider auch brauchen, wenn wir die Intertropical Convergenzzone (ITCZ) kreuzen, die sich von hier bis nach Galapagos erstreckt und fast windstill ist. Die nächsten zwei Tage gibt es hier sogar noch Wind, aber genau dann wenn wir fertig zum Aufbruch wären, ist totale Flaute angesagt.

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23.03.2018 - Portobello, Panama

Geburtstag im verregneten Portobello

Heute morgen wachten wir mit durchweichtem Bett auf. Unsere Fenster sind immer noch draußen, damit wir die neuen Farbschichten aufbauen können und es hat heute nacht angefangen zu regnen wie aus Eimern. Bereits gestern Abend war die Luftfeuchtigkeit zu hoch um zu Streichen, so dass wir das lieber mal sein gelassen haben. Aber heute pünktlich zu Joshis Geburtstag goss es Bindfänden und natürlich kam das Wasser auch zu unseren offenen Fenster herein, zumindest so lang bis wir Folie davor klebten. Es regnete von morgens bis abends, so viel, dass am späten Nachmittag 20 cm Wasser in Tillys Bauch standen und die Crocs der Kinder auf dem Wasser herum shipperten. Auf der anderen Seite der Bucht, sah man die Küste nicht mehr. An Bord war alles nass, unsere Matratze, Bettwäsche, Händtücher und die Fussböden, wenn wir es nicht schafften nach den kleinen Regenpausen schnell genug die Fenster zu schließen. Aus unserer geplanten Bootsfahrt am Fluss entlang wurde leider nichts. Statt dessen feierten wir Joshuas 5tes Lebensjahr an Bord mit Kaffee und Kuchen. Wenigstens war Stefan zu Gast, der für ein bißchen Abwechslung sorgte.

Die Jungs nahmen es gelassen, sie wollten ohnehin lieber die neuen Spielsachen testen. Wir bauten also den gesamten Tag Lego, spielten Who is Who und scheiterten immer wieder daran die Feuchtigkeit aus dem Schiff zu verbannen. Gegen Abend hatten sich die ganze nicht verbrauchte Energie des Tages angestaut. Die Kinder kreischten und fingen an sich gegenseitig und uns zu ärgern, so dass Christian und ich es kaum mehr an Bord aushielten. Wir packten die Beiden in die nassen Schwimmwesten und tuckerten an Land. Zur Feier des Tages wollten wir zum Abendessen ausgehen und machten einen Abstecher ins Casa Vela. Die Kinder fegten auf der kleinen Terasse zwischen den Tischen herum und wir lernten ein junges Seglerpaar kennen die wie wir auf dem Weg Richtung Pazifik sind. Für uns ist es nur noch eine Woche bis zum Transit und Moyas für morgen geplante Proviantierung brennt uns unter den Nägeln. Leider hat die Casa Vela Chefin kurzer Hand beschlossen unsere Reservierung für das Auto zu stornieren und es auch für unwichtig empfunden uns darüber zu informieren. Das ist nicht so ganz die feine englische Art, schließlich hatten wir das Auto schon vor einer Woche gebucht und waren seither täglich hier. "Das ist halt jetzt so!" meinte sie ohne auch nur die leiseste Andeutung einer Entschuldigung. Professionalität ist anders, dennoch bissen wir uns auf die Backen und müssen nun eben mit dem Bus nach Sabanitas tingeln.

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26.03.2018:
Kommentar from Gabi
Hallo Joshi, habe soviel um die Ohren, dass ich deinen Geburtstag glatt vergessen habe. Nachträglich wünsche ich dir alles Gute. Am Geburtstag mal kreischen zu müssen und die Eltern ärgern zu müssen, ist eigentlich ein tolles Geschenk. Pass im Suezkanal auf, dass Papa kein Containerschiff rammt. Viel Vergnügen weiterhin wünscht Tante Gabi
02.04.2018:
Kommentar from Moya Crew
Joshi hat hervorragende Arbeit geleistet alle Container- und sonstigen Schiffe sind noch ganz.
14.02.2018 - Santa Marta, Kolumbien

Unser Kleiner wird groß

Gestern haben wir Joni`s dritten Geburtstag gefeiert. Schon am Abend davor war er furchtbar aufgeregt und hat immer wieder erzählt, dass er morgen Geburtstag hat. Nach dem Aufwachen haben wir Happy Birthday für ihn gesungen, was ihn ganz verlegen machte. Er wusste gar nicht wo er hin schauen sollte und hat dann beschlossen die Augen einfach ganz zu zu machen. Da hier in der Marina leider momentan keine anderen Kinder leben und auch sonst kein Besuch angekündigt war, feierten nur unsere kleine Familie den restlichen Tag. Wir beschlossen gleich nach dem Geburtstagsfrühstück mit den Geschenken los zu legen. Nach dem Auspacken wurden die neuen Sachen ausgiebig getestet, bevor wir in die Stadt liefen um ein Eis zu essen.

Der Wind wehte noch stärker wie die Tage zuvor, so dass wir fast vom Steg geblasen wurden. 58 Knoten hatte unser Nachbar in der Nacht gemessen und das im Hafen. Total verrückt. Eigentlich gibt es diese starken Winde hier in normalen Jahren nur für 2-3 Wochen, dieses Jahr sind es schon 3 Monate und noch kein Ende ist in Sicht. Der Wind ist so stark, dass Fender platzen, Klampen herausreißen und sogar die Finger der Steganlage abknicken. Die Fallwinde aus den Bergen sind echte Killer und bringen viel Staub mit. Jeden Tag fege ich einen ganzen Sandkasten aus der Kabine. Wir zogen also unsere Hälse ein und arbeiteten uns gegen den Wind Richtung Stadt vor, die Hafenpromenade entlang, einmal um die Ecke zu unserem Lieblingseisladen, der nicht nur tolles Eis verkauft sondern auch Frappes frische Säfte und Limonaden zubereitet. Danach liefen wir noch ein bißchen durch die Stadt, die Jungs hatten Spaß sich in Hauseingänge zu verstecken und schauten fasziniert beim Drehen eines Films zu. Der Geburtstagskuchen mit den drei Kerzen durfte natürlich auch nicht fehlen. Die ganze Zeit über hatte Joni eine Unterhose statt Windeln an. Darauf war er total stolz und noch mehr freute er sich als Christian ihm den Palstek beibrachte, er ist jetzt kein ganz Kleiner mehr ist. Abends beim Abendessen ist er dann während des Essens eingeschlafen, die Augen waren bereits zu als er noch Pizza in den Mund nachschob und so lange kaute bis das Pizzastück schließlich aus der Hand rutschte.

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15.02.2018:
Kommentar from Alexandra
Lieber Joni! Besser spät als nie: Nachträglich herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und viele liebe Grüße von der Skipiste aus Großarl!
19.02.2018:
Kommentar from Lea und Benny
Lieber Joni, auch von uns alles Liebe und Gute zu deinem dritten Geburtstag! Genieß das Abenteuer und hab noch eine schöne Reise! Liebe Grüße auch an Joshua und deine Eltern! Alles Liebe aus Stuttgart! Lea und Benny
11.02.2018 - Barranquilla, Kolumbien

Carnaval de Barranquilla

Zu Karneval in Kolumbien zu sein und nicht mit zu bekommen wie Karneval auf südamerikanisch geht, war für uns keine Option. In Deutschland sind wir zwar keine großen Jecken, dennoch wollten wir gerne wissen wie hier so gefeiert wird. Da es in Santa Marta keine Parade gibt entschlossen wir uns ins 100 Kilometer entfernte Barranquilla zu fahren.

Von der Marina aus sind wir mit dem Taxi zum Terminal de Transportes gefahren (6000 Pessos = 2 Euro). Das Terminal liegt am Rand von Santa Marta, von hier starten die Überlandbusse, die hier wie in den meisten südamerikanischen Ländern die wichtigsten Verbindungslinien zwischen den großen Städten darstellen. Zahlreiche Gesellschaften bieten Überlandverbindungen zwischen den Städten an, die meisten davon sind stündlich, so dass eine Vorbuchung überflüssig wird. Wenn man spät kommt, kann man auch noch im Bus bezahlen. Wir kauften unsere Tickets (15000 Pessos pro Sitzplatz) und saßen nur 10 Minuten nach unserer Ankunft bereits im Bus und waren auf der Straße nach Barranquilla. Unser Bus war klimatisiert, hatte Wifi und Fernsehen an Bord. Als wir 90 Minuten später den Busbahnhof von Barranquilla erreichten waren Christian und ich fast zu Eisklumpen erstarrt, langärmlige Kleidung einzupacken wäre gut gewesen. Den Kindern machte die Kälte zum Glück nichts aus. Von hier fuhren wir mit dem Taxi (20000 Pessos) über den Cityring zur Via Quarenta, wo die Parada Grande um 1 Uhr starten sollte. Nach über einer halben Stunde im Taxi mit südamerikanischen Rhythmen und einem gutgelaunten Taxifahrer im Karenvalsköstum, stiegen wir direkt am Startpunkt der Parade aus.

Hier hatten wir die Option die Parade von einer Tribüne (93000 Pessos) aus zu schauen oder direkt vom Straßenrand, wo viele kleine Läden Stühle unter Sonnensegeln aufgestellt hatten (5000 Pessos). Wir entschieden uns für die Public Variante und saßen so zwischen vielen Kolumbianern in der zweiten Reihe direkt an der Straße. Die Leute hatten glitzernde T-Shits und Hüte auf, viele von ihnen waren mit großen Schaumdosen bewaffnet mit denen sie sich gegenseitig bespritzten. Dazwischen tummelten sich Verkäufer die Mangos, Chips, Bier, Wasser und gegrillte Würstchen verkauften. Bevor es los ging, gingen Helfer an der Straße entlang und verteilten Evakuierungspläne. Hinter der Absperrung, stand vor uns die Polizei, die Polizisten auf Stelzen, dahinter kam die Feuerwehr. Um 14 Uhr setzte sich der Zug mit lautem Getöse in Bewegung. Bei lauter Musik wurde auf der Straße viel gelacht und getanzt. Immer neue Gruppen kamen vorbei, viele davon mit traditionellen Röcken und Hüten und heftigen Hüftbewegungen. Über zwei Stunden saßen wir am Straßenrand und schauten uns die unzähligen Tanzgruppen, Wägen und sonstigen Jecken an bis die Kinder unruhig wurden und wir uns auf den Rückweg machten. Als wir zurück zum Busbahnhof fuhren war die Parade noch lange nicht zu Ende und wurde in vielen kleinen Bistros live im Fernsehen übertragen. Dort feierten die Menschen vermutlich noch bis lange in die Nacht.

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01.01.2018 - Clifton Habour, Union Island

Ein etwas anderer Start 2018

Anstatt dicke Jacke, Schal und Handschuhe trugen wir zum Ende des Jahres Sommerkleid, kurze Hosen und T-Shirts. Anstatt Raclette, Fondeau oder Häppchen hatten wir an Sylvester gegrillten Fisch und Lobster karibisch zubereitet. Anstatt mit Familie oder Freunden warten wir mit hunderten von anderen Yachties auf den Jahresanfang 2018. Anstatt im Restaurant oder in einer Wohnung zu verbringen, waren wir am Strand und hatten unser Sylvesteressen unter offenem Himmel, hinter uns das Meer wo die Ankerlichter der Boote den Sternenhimmel ergänzten. Anstatt Feuerwerk, gab es Hupkonzert der Nebelhörner mit vereinzelte Raketen. Anstatt mit Sektgläser auf das neue Jahr anzustoßen, klapperten bei uns die Bierdosen aneinander - wir waren dieses Jahr zu schlecht organisiert und hatten es verpasst auf Bequia Sekt zu kaufen, hier gab keinen. Anstatt uns über Dinner-for-One zu amüsieren, standen wir eine Stunde vor Mitternacht an Bord von Moya.

Die Kinder waren müde geworden, so dass wir an Bord zurück gegangen waren. Kurze Zeit später, die Kinder waren gerade eingeschlafen, drehte der Strom in der Durchfahrt zwischen den beiden Inseln in der wir ankern. Der Wind fegte weiter mit 25 Knoten von Osten, aber die Strömung kam jetzt von hinten. Moyas Hintern wurde in den Kanal gedrückt, der Bug drehte hin zum Land, genau dort wo die Ananas ein Charterkatameran lag, der heute am Nachmittag innerhalb unseres Schwojbereichs geankert hatte. Der Kat drehte nicht mit, da er nicht so anfällig für den Strom war wie wir uns sich deshalb nur im Wind ausrichtete. Während Christian den Motor startete und verhinderte, dass wir mit der Ananas zusammen stießen, stand ich vorne am Bugspriet versicherte mich dass unser Anker noch hielt und sagte Christian den Abstand zum anderen Boot an "3 Meter, 2 Meter...". Unser Anker hielt und da wir bei Wind und Strömung ungern ein neues Ankermanöver starten wollten harrten wir der Dinge und blinkten das Nachbarboot immer wieder mit unserem großen Strahler an. Irgendwann kam von der anderen Seite der Durchfahrt ein Dingi und fragte ob wir Hilfe benötigten. Der nette Familienvater fuhr für uns zum Strand und suchte den Ananasskipper, der daraufhin in einem Mördertempo zum Schiff zurück gerast kam - er dachte wohl, dass die Ananas driftete. Nach kurzem Schwätzchen war alles geklärt, offensichtlich kannte er die Strom gegen Wind Konstellation schon, er meinte das passiert hier ständig. Unser Erlöser ging sofort Anker auf und machte Platz für Moya -welch ein Champ. Der Spuk war noch vor Mitternacht vorbei, so dass wir pünktlich auf das neue Jahr anstoßen konnten.

Zu Jahresbeginn holten wir unser wie einzementiertes Eisen aus dem Wasser und verließen die Cays Richtung Süden. Zwischen zwei Riffen hindurch nahmen wir Kurs auf Union Island wo wir bereits eine Stunde später vor Anker gingen und das leergefegte Clifton erkundeten. Wir erfuhren von den wenigen unheimlich herzlichen Einheimischen, dass hier in der Nacht ein Sturm tobte, der erst am morgen abebbte - die Partygänger lagen jetzt alle selig in ihren Betten, um sich vom Partysturm zu erholen oder ließen sich auf dem Kiteboard vom Wind den Kopf wieder frei blasen. Wir hoffen ihr hattet einen ähnlich guten Start wie das Partyfolk von hier - Happy new year to you all!

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27.12.2017 - Charlestown Bay, Canouan

Christians`Birthday Blast

Als Joni heute morgen zu uns ins Bett gekrabbelt kam, fing er gut gelaunt zu singen an "Happy Birthday to you. Happy Birthday to you". Er hatte natürlich keine Ahnung, dass unser Skipper heute Geburtstag hat. Er liebt dieses Lied nur einfach und fängt fast jeden Tag an es zu trällern. Wenn es denn schon sein muss, war es besser mit Happy Birthday geweckt zu werden im Vergleich zu Kindergebrüll. Am Geburtstagsfrühstücktisch meinte mein Mann ganz unschuldig "Das war bestimmt nicht einfach zu organisieren". Mein Hirn war noch nicht komplett hochgefahren "Was genau?" "Geburtstagsfrühstück vor Anker in der Karibik, der Traum jeden Seglers". Typisch Christian- als ob ich da was für kann.

Grinsend frühstückten wir, nur die Kinder litten etwas Futterneid, sie wollten sich ihr Omelett nicht teilen, wenn Papa doch ein eigenes bekam. Nachdem alle Bäuche voll waren setzten wir Tilly ins Wasser und legten am Dingidock des Beachhotels Tamarind, einem flachen Bau mit Palmwedelschirmen davor, an. Auf dem Hotelgelände gibt es einem kleinen italienischen Laden mit allerlei Köstlichkeiten. Wir kauften dort bei zwei Karibikladies Proccutio Cotto, Mozzerella und zwei Ciabattas für ein Picknick am Strand. Danach liefen wir in den kleinen Ort, um nach dem Marineteileladen zu suchen, der nicht nur Bootsmotoren verkauft, sondern auch Golf Carts verleiht.

Nach etwas erfolgloser Suche trafen wir Tancha, einen Grenadinen mittleren Alters mit langen Rastalocken und dem ansteckendsten Lachen weit und breit. Er führte uns in eine kleine Werkstatt und am Ende hatten wir ein altes Golfauto und eine ziemlich lustige Wartezeit verbracht bis das Auto da war. Tancha legte los, erzählte von seiner Familie die auf St Vincent auf ihn wartet, während er hier Geld als Klempner verdient, von St. Vincent, den Leuten hier und der Insel. Dazwischen brach er immer wieder in Lachen aus, hielt mir die Hand zum Einschlagen hin und freute sich - und ich mich noch mehr bei so viel geballter Lebensfreude. Durch ihn erfuhren wir, dass die nagelneue Marina auf Canouan bereits eröffnet ist und dass wir auch mit dem Golfcart bei einem Besuch der Marinabar auf das abgesperrte Gelände gelangen. Wir verabschiedeten uns und tuckerten Richtung Glossy Bay Marina mit unserem abenteuerlichen Gefährt. Hier fahren zwar viele von den Golfautos durch die Straßen, dazwischen aber auch richtige Autos, bei deren Überholen man sich so klein und verletzlich fühlt. Ich zuckte regelmäßig an den Kreuzungen zusammen und fiel fast hinten aus unserem Wagen, wenn es knallte und das alte Ding mal wieder eine Fehlzündung hatte. Ansonsten funktionierte es prima und trug uns über die Insel, jedenfalls über den befahrbaren Teil der Insel.

Der komplette Norden und größte Teil der Insel ist sowohl für die Einheimischen als auch für die meisten Besucher gesperrt. Hier gibt es ein Boutique Hotel, in den Buchten davor stehen die Superyachten, die dazu gehörigen Privatjets warten am kleinen Flughafen. Es ist sehr traurig, dass die Grenadinen ausgesperrt von Teilen ihrer eigenen Insel sind. Jetzt mit Eröffnung der neuen Marina im Süden ist nur noch der mittlere Teil der Insel frei zugänglich. Die neue Marina wurde traumhaft angelegt, alles ist begrünt, die wenigen Boote die schon da waren, lagen in einem langen Kanal. Auf der Seite der Anleger wurde einige neue Gebäude wie eine Häuserzeile aus Sizilien errichtet, vermutlich um Geschäfte zu eröffnen. Wir fühlten uns privilegiert als wir an der Marina Bar zwischen Pool und dem aquamarinen Meer im Schatten von Bäumen saßen, auf einem Sofa lümmelten und unseren Cappuccino schlürften - es war einfach traumhaft schön. Danach ging die wilde Erkundungsfahrt so lange weiter bis wir einen wunderbaren Ort am Meer zum Geburtstagskuchen essen gefunden hatten. Nach dem Sprung ins kühle Nass gingen wir zurück an Bord. Schade nur dass Christian den Ausklang des Tages nicht mit Freunden bei einem Cocktail oder zwei erleben konnte, sondern nur mit den Kindern und mir vorlieb nehmen musste.

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26.12.2017 - Charlestown Bay, Canouan

Bittersweet

Joni brach heute Abend in Tränen aus nachdem ich seine Frage "Sind die Kinder noch da?" verneinte. Unser Kleiner ist momentan etwas unausgeglichen, hat er doch ganz tapfer alle seine Schnullis dem Christkind mitgegeben, damit sie an die Babies weiterverschenkt werden können. Tagsüber merkt man nur subtil was in ihm vorgeht, er ärgert Joshi, stört beim Spielen und weiß nicht so recht was er mit sich anfangen soll. Abends im Bett sieht man ihm seinen Kampf richtig an. Da kann nur Mama und auch nur mit Mühe helfen. Jonis emotionales Gleichgewicht ist also labil, Weinen und Lachen sehr nahe beieinander, da war es einfach für ihn zu viel, dass die beiden kleinen Jungs von der JaJaPaMi nicht mehr zum Spielen da waren.

Joshua und Jonathan waren die beiden letzten Tage im siebten Himmel, natürlich war es super, dass das Christkind da war, aber fast besser war noch mit Paul und Michel zu spielen und all die schönen Spielsachen zu testen, die Platz auf dem großen Katamaran hatten. Auch Christian und ich haben es genossen andere erwachsene Gesichter zu sehen und sich nett zu unterhalten mit Menschen die Ähnliches bewegt - sind sie doch auch Segler, Atlantiküberquerer und Eltern. Nach einem relaxten Spielnachmittag, haben unsere beiden Familienboote mit den beiden reizenden Britten Maria und Allan von der Lady Jane den Weihnachtsabend verbracht. Bevor es los ging zwang sich Christian zum ersten Mal seit Monaten in lange Hosen, Joshua freute sich sogar darauf eine Hemd zu tragen und ich suchte in den Tiefen meines Kulturbeutels Mascara heraus. Dann stellte ich fest, dass ich gar keine High Heels an Bord hatte - ohje keine Schuhe zum Kleid. Ich hatte keine andere Chance, als mit FlipFlops zum Restaurant zu gehen. Als wir aus dem Dingi am Anleger ausstiegen stellte ich schmunzelnd fest - ich war nicht allein.

Der Wind frischte auf, der gefühlt 17te Squall des Tages war im Anmarsch, wir joggten los und drückten die Daumen, dass wir nicht triefnaß beim Abendessen sitzen würden. Im Beach Hotel Bequia haben wir (trocken) bei hervorragendem Service, karibischen Ambiente, süffigen Cocktails und leckeren Essen den Abend verbracht. Wir saßen auf der Terrasse hin zum Meer, die Jungs konnten räubern ohne zu stören und hatten einen so tollen Abend, dass sie bis spät in die Nacht durchhielten. Bei guter Gesellschaft und aufgeräumten Kindern verging der Abend viel zu schnell. Die anschließende Nacht war überraschend ruhig, Moya rollte weniger wie die Tage zuvor von einer auf die andere Seite und die Luken waren und blieben offen, ohne multiples Aufstehen um Schiffsüberflutungen zu verhindern.

Nach diesem Tag war Abschied nehmen für keinen einfach - aber zum Glück sieht man sich ja immer zweimal oder vielleicht auch drei oder viermal. Die Pami und Lady Jane starteten nach Norden, wir sind nach Süden abgebogen. Bei 20-25 Knoten und subjektiv ganz schön ordentlichen Wellen sind wir nach Canouan gecruised und haben seit langem mal wieder unsere Angelleine ausgelegt. Nachdem ich den Köder ausgebracht hatte, hörte ich noch auf dem Weg zurück ins Cockpit "krrrrssssssssssssssss", die Angelschnur rauschte nur so raus. Immer ersten Augenblick dachte ich, der Haken hat sich in irgendetwas verfangen. Ich merkte aber schnell, da war einer so richtig wütend und kämpfte. Nur 3 kg schwer und 90 cm lang war der Fighter, aber die Zähne des Barracudas haben mir trotzdem ganz schön Respekt eingeflöst. Allein hätte ich ihn nicht landen können, nur zusammen haben Christian und ich den Fisch an Bord gebracht und ich war froh, dass hinterher alle Finger noch heile waren.

Zu diesem Eintrag gibt es 7 Kommentare.
27.12.2017:
Kommentar from Alexandra
Hallo Christian! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und viele liebe Grüße von der Reiteralm!
27.12.2017:
Kommentar from Gabi
Hallo Christian, auch von mir herzliche Glückwünsche zum Geburtstag.Schade, dass ich nicht mehr an Bord bin, sonst hätten wir im Beach Hotel noch einmal gefeiert, nachdem ihr doch tatsächlich dort Weihnachten feiern konntet ohne dass die englischen Ladies eure beiden Süßen an eine Palme haben ketten lassen. Viel Vergnügen weiterhin und vielleicht sehen wir uns ja noch einmal in der Südsee. Gabi
27.12.2017:
Kommentar from Christian
Hallo Christian, wünschen dir alles Gute zum Geburtstag - deine Kollegen vom Projekt. Rutscht gut ins Neue Jahr.
27.12.2017:
Kommentar from Steppke
Hallo ihr Vier, herzlichen Glückwunsch an den Skipper. Liebe Grüße, SSLTx :-)
27.12.2017:
Kommentar from Flo
Hallo Christian, wir wünschen Dir alles Gute zum Geburtstag! Wo habt habt ihr eigentlich den hübschen Weihnachtsbaum her? ;) Gruss Flo,Patsy+FKM
27.12.2017:
Kommentar from Maxi, Lars und Benno
Hallo Christian, auch nochmal auf diesem Weg alles Gute zum Geburtstag! Lass Dich schön feiern!
28.12.2017:
Kommentar from Moya Crew
Danke für die vielen Geburtstagsgrüße. Und der Baum kommt natürlich aus ... China. Christian.
24.12.2017 - Friendship Bay, Bequia

Frohe Weihnachten

Heiligabend ist jedes Jahr etwas Besonderes. Aber dieses Jahr auf unserem kleinen zu Hause auf dem Wasser war Heiligabend für uns einzigartig. Die letzten Tage schaute ich immer wieder auf den Kalender und sah Weihnachten näher kommen, aber so richtig angekommen, dass nun wirklich Weihnachten sein soll, ist es erst heute nachmittag bei mir. Bei Sonne, Strand und 30 Grad ist eben von Weihnachtsstimmung nicht wirklich etwas zu spüren. Vereinzelt sind die Geschäfte hier auf den Inseln zwar weihnachtlich dekoriert und wir haben auch schon den ein oder anderen Weihnachtsbaum auf den Marktplätzen gesehen, aber das alles wirkt für uns Deutsche, die Weihnachten im Kalten gewohnt sind, eher ein wenige wie von einer anderen Welt.

Moya steht seit 2 Tagen hier in der Friendship Bay in der wir uns mit der Pami Crew verabredet hatten. Seit den Kanaren haben wir die vierköpfige Familie immer wieder getroffen. Joshi und Joni waren ganz aus dem Häuschen als sie erfuhren, dass Paul und Michel an Weihnachten zum Spielen da sind. Wir waren heute morgen mit den Jungs am Strand und genossen das etwas andere Weihnachten. Die Bucht ist eher dünn besiedelt, neben einem Hotel gibt es nur Privatgrundstücke und auch vor Anker stehen nur wenige Yachties. Der Strand hier ist traumhaft, türkisfarbenes Wasser, fast weisser Sand und Palmen und Mangroven die bis ans Wasser reichen und die ideale Schattenquelle darstellen. Außerdem hat man in einer Hängematte dazwischen wirklich den idealen Start in den Tag, auch wenn er sich so gar nicht weihnachtlich anfühlt.

Erst als wir später an Bord Weihnachtssterne und einen Weihnachtsmann bastelten, die Kinder danach eine Weihnachtsgeschichte anschauten und wir ein die letzten Plätzchen hervorholten kamen wir etwas in Weihnachtsstimmung. Als später dann das Christkind unseren Mini-Baum geschmückt hatte, die Geschenke auf dem Tisch lagen und die Kinder mit leuchtenden Augen darüber herfielen, war dann fast alles wie immer. Naja, aber auch nur fast, unsere Familie vermissen wir heute noch mehr als sonst, die 28 Grad die wir hier am Abend immer noch haben passen nicht so recht zu Weihnachten und die Tatsache, dass das Auspacken der Geschenke diese Jahr in wenigen Minuten erledigt war ist dann doch ungewohnt. Uns und auch den Kindern hat es trotzdem gefallen. Wir wünschen Euch zu Hause ein schönes Fest mit Freuden und Familie, erholsame Feiertage, ganz viel Freude und hoffentlich ein bißchen Schnee.

Zu diesem Eintrag gibt es 2 Kommentare.
25.12.2017:
Kommentar from Marga
Frohe Weihnachten und von allem das Beste für 2018 wünschen Euch Marga, Lea und Jürgen
27.12.2017:
Kommentar from Jürgen Seidel
Lieber Christian, alles Gute zum Geburtstag, Gesundheit und noch weiterhin ein tolles Gelingen der weiten Reise. Viele Grüße aus dem Amt. Grüße auch an die Familie.