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Latitude:
44° 50.5' N
Longitude:
13° 50.5' O
Place:
Veruda Marina, Pula, Kroatien
Date/Time:
13.08.2019
12:15 UTC+2
Weather report:
from
13.08.2019 11:45 UTC+2
88 °F
Gentle breeze from Northwest

The ship's log is available in german only. Try Google translator and enjoy the pictures.

Ship's log for August 2019

20.08.2019 - Veruda Marina, Pula, Croatia

Moya is sold

Ein Start

Am Samstag war es soweit. Die letzten Handgriffe wollten erledigt werden. Wir wussten zwar eigentlich, dass die Technik in Ordnung war, prüften aber trotzdem nochmal, ob Alles funktionierte. - Natürlich tat es das. Der Capitano war nervös. Die Kinder und ich bastelten noch ein Willkommens’ Schild, kauften Limo und Sekt zum Anstoßen und Schoki dazu, dann paddelten wir auf die andere Seite der Bucht und warteten auf dem Spielplatz auf Robert und seine Familie. Es dauerte nicht lange, dann klingelte auch schon das Telefon: “Wir sind schon da.”

Von nun an wurde es seltsam. Als wir mit Tilly anlegten waren Moritz und Paula bereits an Bord und füllten den Kühlschrank. Lilly und Robert waren schon im Marina Büro, um den Papierkram abzuschließen. Dann sind sie direkt eingezogen. Nach einem fliegenden Hallo wurden ihre Habseligkeiten und Einkäufe an Bord gebracht. Wir halfen und schauten nebenbei dumm aus der Wäsche. Moya war zwar noch nicht übergeben, aber unser Schiff war sie nun nicht mehr. Es fühlte sich gruselig an.

Das anschließende Anstoßen war auch eine Situation anderer Art. Während die neuen Eigner über beide Backen strahlten und sich ein Loch in Bauch freuten, saßen wir ein bisschen betröpelt daneben und machten gute Miene. Wir können nun erahnen wie Dieter und Adolf sich damals gefühlt haben müssen, als wir plötzlich ihre Lady (zumindest emotional feindlich) übernommen haben. Loslassen ist schwer, auch wenn wir wissen, dass die “Neuen” für Moya gut sorgen werden. Während Christian und Robert den Kampf mit den kroatischen Behörden aufnahmen, machte ich mich mit den Kindern so schnell wie möglich dünn.

Die Übergabe

Am Sonntag gingen wir gemeinsam Moyas’ Inventar durch. Die eigentliche Übergabe war dann am Montag. Während Christian den restlichen Tag Navigationsinstrumente vorstellte und einen Testschlag mit den neuen Eignern fuhr, kam ich mit den Jungs nur kurz an Bord, um meinen August auf das Übergabeprotokoll zu setzten. Natürlich sind wir glücklich, dass der Verkauf von Moya direkt, unkompliziert und reibungslos funktioniert hatte. Aber es war nun mal hart. Und emotional! Ich war froh, als ich wenig später von Bord gehen konnte - Zuschauen ist schlimmer! Mit den Kids ging es zum Marina Pool, wo Joshi direkt Freundschaft mit der 7 jährigen Sophia schloss. Sie erzählte uns, dass ihr Segelboot an Steg 6 lag und war ganz traurig als sie erfuhr, dass wir Moya verkauft haben, denn sie kommt hier mit ihrem Papa in jeden Ferien her. Fast wie am Campingplatz, dachte ich. Aber vielleicht hat es auch eher was von einer Schrebergarten Gemeinschaft. Calypso wurde dieses Jahr als Neulinge an Steg 7 dazu verdonnert das Sylvester Buffet zu übernehmen. Da gibt es offensichtlich eine gewisse Erwartungshaltung, dass man zusammen feiert.

Die ersten Tage an Land

Die Jungs haben sich inzwischen in unserem Mini Appartement hervorragend eingelebt. Joni brüllt zwar noch ab und an von der Toilette herüber „Toiletten Pumpe bitte an!“ oder fragt „Mama, wann gehen wir zum Schiff?“ aber sonst hat sich bisher gar nicht so viel geändert. Es ist hier fast genauso kuschelig wie auf Moya, unsere Taschen füllen den ohnehin schon kleinen Raum. Die Küche ist sogar noch kleiner als an Bord und die Spielsachen, die wir alle mitnehmen konnten, da es mit dem Mietwagen nach Hause gehen wird, sind einfach überall verteilt - sogar auf der Gemeinschaftsterrasse vor dem Haus. Dort sind die Kids momentan am liebsten. An den überfüllten Kieselstrand zieht es auch sie nicht, da sind wir momentan noch zu verwöhnt. Stattdessen gehen wir lieber auf den Spielplatz, spielen Gesellschaftsspiele, rollern, hüpfen in den Marina Pool, organisieren schon mal die wichtigsten Termine zu Hause, während Christian weiterhin Robert, Lilly, Moritz und Paula in Moyas‘ Special Features einweist.

Wir wünschen den neuen Eignern alles Gute, ganz viel Freude mit Moya - Fair Winds! Und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

This post has 2 comments.
22.08.2019:
Comment from Maria & Allen Wadsworth
Good luck in your next adventure, it was good to meet you ( Christmas 2017) in Bequia. Take care . Maria and Allen S/Y Lady Jane
22.08.2019:
Comment from Adolf und Dieter
In Erinnerung an unsere Trennung von der Ex sind unsere Gedanken mit viel Emotionen bei Euch. Nachdem wir Euch und Moya die ganze Reise intensiv begleitet haben ist Euer Abschied auch für uns fas wie ein zweiter. Wir wünschen Euch und den Kindern einen guten Start in das kommende bürgerliche Leben und hoffen,dass die Reiseerinnerungen an einen glücklich erfüllten Traum tröstlich dazu beitragen. Wir haben das Segeln ja noch nicht aufgegeben , wenngleich es uns bisher noch nicht gelungen ist,dabei schmerzliche Vergleiche mit Ex-Margarete zu vermeiden In Abschiedstrauer vereint wünschen wir Euch einen guten Neuanfang an Land , lasst die Seelen in Ruhe nachkommen und wir würden uns freuen,wenn die Verbindung zwischen uns nicht ganz abbricht. Den neuen Eignern und der Moya jederzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel , mit herzlichen Grüßen Adolf und Dieter
16.08.2019 - Veruda Marina, Pula, Croatia

Final Destination Pula

Angekommen

Ein lokaler Travel guide kürte die Strände des Naturparks Kamenjaks als die einsamsten der Welt. Das Wasser dort ist wunderbar klar, kleine Buchten unterbrechen die felsige, von Pinien bewachsene Küste. Wir legten Moya in einem der kleinen Einschnitte vor Anker, sprangen ins Wasser und bewunderten die Natur und das Treiben an Land. Auf den Felsen waren Sonnenschirme und Strandmuscheln aufgebaut, auch unter den Pinien in der zweiten Reihe saßen Leute und leerten ihre mitgebrachten Kühltaschen, im Wasser tummelten sich Schnorchler, Schwimmer, Luftmatratzen, aufblasbare Wale und Einhörner. Erst zu Sonnenuntergang wurde es ruhiger. Am nächsten Morgen noch vor 9 Uhr waren die besten Plätze schon wieder vergeben.

Einsam ist es hier im August nur nachts. Tatsächlich waren wir das einzige Boot, das hier nach Sonnenuntergang noch vor Anker lag. Ich saß noch lange in der Hängematte auf dem Vordeck nachdem die Kinder schon in ihren Kojen schlummerten und versuchte noch ein letztes Mal mit allen Sinnen zu genießen, ganz bewusst die Eindrücke noch einmal in mich aufzunehmen auf, den Wind, das leichte Schaukeln, den Himmel, den vom Land herüber wehenden Geruch nach Pinien. Konservieren, was nicht zu konservieren ist. Bis zu meinem nächsten Mal vor Anker wird es wohl ziemlich lange dauern.

Am nächsten Morgen gingen wir Anker auf und tuckerten die 5 restlichen Meilen in die Marina Veruda, dem Endhafen unserer Reise und Moyas Liegeplatz für die nächsten Jahre. Es war schon seltsam nicht mehr auf die Seekarte zu schauen und sich zu überlegen wo es als nächstes hingehen soll. Nicht mehr das Wetter zu beobachten und im Hinterkopf zu grübeln, ob Schiff und Crew auch sicher liegen.

Als die Leinen fest waren und Moya sicher am Steg vertäut war, hätten wir eigentlich feiern können. Moya hat uns sicher von Kappeln nach Pula gebracht - mit leichten Umwegen. In den 29000 Meilen, fast einmal um die Welt, hat sie sich immer gut um ihre Familiencrew gekümmert und uns nie im Stich gelassen. Keiner von uns vieren war so richtig in Feierlaune, denn es war nicht nur das Ende unserer Reise sondern auch das Ende unserer Zeit mit Moya.

Ausgezogen

Aber auch für Wehmut war keine Zeit, es lag viel Räumen, Sortieren und Putzen vor uns. Und Besuch bekamen wir auch noch mal. Tatsächlich drückten sich Lea, Benny, Slatko, Katrin, Alex und Uli, die Klinke quasi in die Hand. Das war zwischen der ganzen Kramerei eine total nette Abwechslung. Die letzten Stunden an Bord in guter Gesellschaft fanden wir schon ganz besonders toll. Zwischendurch wurde natürlich gearbeitet, alte Kleidung kam in die Altkleidersammlung, die Spielsachen der Kinder in Kisten, unsere Kleidung in Taschen, die Muscheln in Tüten und natürlich auch das ein oder andere in den Müll. Aber es wanderte nur überraschend wenig in die Tonne, irgendwie hatten wir fast alles an Bord auch wirklich gebraucht. Die Schuhe von uns vieren passten in einen kleinen 25l Rucksack. Auf der Barfussroute braucht man einfach keine (und kann nur schwierig welche kaufen) und Sandalen und Flipflops brauchen wenig Platz. Nachdem alle Schapps und Fächer leer geräumt waren, wartete ein Berg Taschen am Steg. Mit Sackkarren und Bollerwagen fuhren wir die erste Hälfte in ein kleines Appartement in der Nähe der Marina. Die zweite Hälfte übernamen Slatko und Katrin mit dem Auto (ganz herzlichen Dank!). Schließlich war Moya leer und uns blieb nichts anderes übrig als uns wieder unter die Landratten zu mischen und unsere erste Nacht auf festem Boden zu verbringen. An dem Abend schliefen die Kinder nur schwer und mit Körperkontakt ein. Ich schlief schlecht und wachte oft auf, nur der Capitano blieb cool. Wir werden uns schon noch an das Landleben gewöhnen.

This post has 6 comments.
18.08.2019:
Comment from Dody
Oh ... my! Ich sitze hier und mir kullern die Traenen die Backen runter, kann es nicht unterbrechen aber es hilft alles nix. Die brave Moya hat nur gutes verdient und ich bin mir sicher ihr habt die neuen Eigner sorgfaeltigst ausgewaehlt und sie werden gut auf Moya aufpassen. Euch vieren kann ich nichts anderes als eine gehoerige Portion Staerke zu schicken, gross genug fuer das jetzt grade eben, und fuer das, was noch kommt. Fair winds und big big hugs xxxx Dody
18.08.2019:
Comment from Maxi
Oh Mann, oh Mann. Mir geht es wie meinem Vorredner! Obwohl ich eure Moya leider nie kennen gelernt habe, kommen mir wieder die Tränen bei dem Gedanken, dass ihr euch nun tatsächlich von ihr trennt. Wenn ich mir alleine nur vorstelle, wie es euch gehen muss... Unglaublich, dass Eure (aktuelle) Reise nun tatsächlich vorüber sein soll! Wie unendlich lang wirkte sie damals im Mai 2017, als wir uns das letzte Mal gesehen haben... Ihr werdet das Reisen vermissen und wir das Blog-Lesen. Dafür freuen wir uns, euch „live“ wieder zu sehen. So unter Landratten... Ich drücke Euch aus der Ferne und hoffe ihr alle 4 findet euch schnell in euren nächsten Lebensabschnitt ein. Ohne Moya und die Weltmeere unter euch, dafür mit anderen Familienabenteuern, die auf euch warten! Mit dicker Umarmung, Maxi
18.08.2019:
Comment from Christina @ serenity | sailing
Oh mein Gott, ich habe Gänsehaut! Wie geht es einem, wenn er sein zu Hause der letzten zwei Jahre verlässt? Wie geht es einem, wenn man seine Langfahrt beendet und wieder zum Leben an Land zurückkehrt? Ich wünsche euch ein gutes wieder eingewöhnen und drücke euch virtuell ganz fest! Vielen Dank für eure tollen Berichte und Tipps! Liebe Grüße Christina serenity-sailing.de
19.08.2019:
Comment from Gabi
Hey, keine Sentimentalitäten! Moya wird ja nicht abgewrackt Sie hat euch einen Traum erfüllt, aber ihr habt sie auch super behandelt. Übergebt sie dem neuen Eigentümer ordentlich, ich glaube es gibt bei der Marine so ein bestimmtes Pfeifsignal dafür, dann ab in das Abenteuer Alltag. Ich wäre gerne noch einmal mitgesegelt, aber verpasste Chancen sind verpasste Chancen. Das Logbuch hat mich ja etwas in Erinnerungen schwelgen lassen. Bis bald!
19.08.2019:
Comment from Dody
Gabi, Sentimentalitaeten in so einem Fall sind mehr als ausserordentlich angebracht. Ein Schiff ist keine Sache wie ein Haus oder ein Auto. Man vertraut einem Schiff sein Leben an, im Fall der Moya 4 Leben. Und selbst wenn sie nicht so zuverlaessig und brav durchgehalten haette war sie trotzdem nicht nur schwimmender Untersatz sondern Zuhause, Schutz vor den Elementen, Fortbewegungsmittel, Spielplatz, Ort des Zusammentreffens mit Menschen die man nie vorher getroffen hat die einen aber trotzdem herzlich und mit offenen Armen aufgenommen haben ... . Mir fallen noch Bergeweise Argumente ein, aber ich lasse es jetzt mal gut sein. Liebe Gruesse Dody
20.08.2019:
Comment from MoyaCrew
Dank Euch für die vielen mitfühlenden Kommentare. Es tut gut, dass Ihr an uns denkt!
12.08.2019 - Otok Susak, Croatia

Last days on board

Ententeichsegeln in Kroatien

Wenn nicht gerade die Bora weht, gleicht die Adria in Kroatien einem Ententeich. Das Wasser ist oft spiegelglatt, Wind ist absolute Mangelware. Entsprechend sehen wir hier sehr viele Yachten, sogar viele Segelboote, aber die wenigsten zeigen ihre schönen weißen Tücher, sondern tuckern von einer Bucht in die nächste. Nur die ganz Geduldigen können es ab, statt einer 1-stündigen Überfahrt unter Motor, auch mal 4 oder 5 Stunden unter Segel zu benötigen. Nach den ganzen gesammelten Segelmeilen habe ich immer noch nicht genug Muse stundenlang vor mich hin zu dümpeln, wenn man doch in der Zeit auch Schwimmen gehen, spazieren und Insel entdecken könnte. Deshalb waren wir die letzten Tage hauptsächlich unter Maschine unterwegs. Nur gestern gab es eine positive Überraschung: 9 Knoten Wind für fünf Stunden - das reichte genau für den 20 Meilen Hüpfer von Silba nach Susak. Die Sendefunktion unseres AISs bleibt inzwischen aus, als Prophylaxe gegen weiteren Ärger mit den Behörden. Denn unsere Einreisegeschichte scheint alles andere als ein Einzelfall zu sein. Bei den Geschichten auf der Noonsite von doppelten Strafzahlungen nach temporären Verlassen der 12 Meilenzone wegen illegaler Aus- und wieder Einreise, konnte ich persönlich nur noch lauthals loslachen, so traurig das eigentlich auch ist.

Der wenige Wind hat aber auch seine gute Seiten. Man kann ankern wo immer es einem gefällt, solange man ein Auge auf die Wettervorhersage, die Seekarte und Google Earth wirft. In fast alle Buchten, die auf der Seekarte mit einem Ankersymbol versehen und somit als Ankerbuchten gekennzeichnet sind, liegen inzwischen Mooringbojen aus. Die Inhaber der Bojen zahlen an den Staat Kroatien eine Konzession, um in einer Bucht die Bojen betreiben zu dürfen. Im Gegenzug werden sie vor ankernden Booten gesetzlich geschützt, denn im Umkreis von 150m um den Konzessionsbereich ist das ankern verboten. Für uns gibt es, abgesehen von zu tiefem Wasser oder schlechtem Untergrund (beides trifft hier nicht zu), wenig Gründe unserem Anker eine 40€/Nacht teure Mooringboje vorzuziehen, deshalb sind wir dazu übergegangen die Buchten mit dem Ankersymbol zu meiden und in einsamen, vor den nicht vorhandenen Winden weniger gut geschützten, Buchten zu liegen. Denn es gibt sie immer noch, die unberührten Buchten, selbst hier in Kroatien.

Ein letztes Mal Segeln

Am Abend stellten wir mit Entsetzen fest, dass das vermutlich unser letzter Schlag mit Moya unter Segel gewesen war. Obwohl der Segelnachmittag wunderbar war, war ich am Boden! So richtig unsere Entscheidung auch rational sein mag, fällt es uns allen schwer, unser Leben als Seenomaden aufzugeben und unser zu Hause wegzugeben. Joni hat keinerlei Erinnerung mehr an Deutschland und kam neulich zu mir gekuschelt: “Mama, ich bin traurig”. Joshi erinnert sich noch, aber auch er knabbert. So richtig konkret ist unser deutsches Zuhause auch für ihn nicht mehr. Er versteht schon, dass sein ganzes Leben sich ändern wird, er in die Schule gehen wird, Joni in den Kindergarten und Mama und Papa wieder arbeiten werden - das macht ihm Angst. Es gab sogar schon ein paar Krokodilstränen. Natürlich freuen wir uns auch - auf Familie, Freunde, eine heiße Dusche ohne den Wassertank im Hinterkopf zu haben, Eis aus der Tiefkühltruhe, Brezeln, eine Waschmaschine, eine Geschirrspülmaschine und ein bisschen Zeit für sich allein. Für den Moment bleibt der Abschied trotzdem mehr bitter als sweet.

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12.08.2019:
Comment from Nici
Ihr Lieben, auch ich bin etwas wehmütig, ich habe eure ganze Reise von Beginn an verfolgt und habe mich immer so sehr her eure Beiträge gefreut, mir wird etwas fehlen :-( ich wünsche euch von Herzen ein paar schöne letzte Tage und hoffe sehr, das ihr euch wieder gut in Deutschland einleben werdet. Ich drücke euch ganz fest. Eure Nici
09.08.2019 - Bozava, Dugi Otok, Croatia

Dubious welcome to Croatia

Die letzte Nachtfahrt...

... unserer Reise hatte es nochmal richtig in sich. Der Südwind schob zwar von hinten, baute aber selbst hier in der kleinen Adria beträchtliche Wellenberge auf. Es wehte konstant mit über 30 Knoten, in Böen sogar in Sturmstärke. Unsere Windfahne war installiert und machte, so wie immer, einen hervorragenden Job Moya vor dem Wind zu halten. Unsere Lady rollte zwar leicht von rechts nach links und wieder zurück, aber das war nicht der Rede wert und kein Vergleich mit der Achterbahn auf den weiten Ozeanen der Welt.

Zum Wachwechsel verkleinerten wir die Segel. Moyas Grosssegel kam den Wellenbergen in der Schaukelbewegung zu nahe und unser Windpilot kämpfte auch schon. Christian kletterte also in finsterer Nacht nach vorne und zog das Grosssegel ins dritte Reff während ich Windy überwachte. Moya blieb auf Kurs, das hatten wir oft genug geübt. In zwei Minuten war alles erledigt. Selbst im dritten Reff fetzte Moya noch mit über 7 Knoten dahin. Ich war froh auf offener See zu sein, bei diesen Bedingungen kann ein Anker- oder Anlegemanöver gefährlich werden. Die Nacht verlief in gewohnter Routine. Um Mitternacht, eine Stunde nach Beginn meiner ersten Schicht, passierten wir die westlichste der kroatischen Inseln Otok Svetac in 5 Meilen Abstand. Sie lag direkt auf unserer Route nach Norden. Erst morgens erreichten wir wieder die nationalen Gewässer von Kroatien und nahmen Kurs auf Bozava, dem Einklarierungshafen.

Unser erstes Gewitter

Entlang der lang gestreckten Insel Dugi Otok durchsegelten wir doch tatsächlich die ersten Gewitterzellen auf unserer 2 jährigen Reise. Wir hatten Gewitter zwar schon öfter gesehen, sind aber immer an den Zellen vorbei geschrammt. Mitten durch mussten wir noch nie. Die Zelle war zum Glück klein und kam seltsamerweise ganz ohne Wind. Der erste Blitz krachte mit ohrenbetäubenden Donner geschätzte 500 Meter entfernt ins Wasser. Ich wäre fast von der Cockpitbank gefallen. Wir refften die mittlerweile wieder vergrößerten Segel und zogen schnell nach innen um. Joni kam direkt auf mich zugestürzt - er hatte offensichtlich Angst. Auch Joshi war das Ganze nicht geheuer - aber unser Kopf-Kind begnügte sich mit unseren Erklärungen, dass auf einem Stahlschiff bei Blitzeinschlag nur ein paar Geräte kaputt gehen würden, sonst aber keine Gefahr droht, solange man innen ist. Die Blitze kamen vor dem Regen. Erst als der Donner schon deutlich nach den Blitzen zu hören war, kübelte es. Der Spuk dauerte nur einige wenige Minuten an, wiederholte sich aber noch einige Male bis wir am Nachmittag die Nordspitze von Otok Dugi erreichten.

Abzocke auf ganzer Linie

Christian hatten bereits unterwegs immer wieder vergeblich versucht die Hafenbehörden von Bozava zu erreichen. Nachdem keiner über die Funke antwortete, versuchten wir es bei der Küstenwache, die uns dann an Split Radio verwies. Wir hatten schon im Internet gelesen, dass sich die Einreise in Kroatien schwierig gestalten kann und wollten deshalb alles richtig machen. Split Radio übermittelte uns erst Funkkanäle der örtlichen Behörden, und als diese unbeantwortet blieben, Telefonnummern. Mittlerweile waren wir in Bozava angekommen, wagten es aber nicht das Boot zu verlassen, um nicht illegal im Land zu sein. Letztendlich erreichten wir den Hafenmeister von Zadar am Telefon, der uns die Freigabe gab, zu der örtlichen Polizei zu laufen.

Auf der Suche nach der Polizei kamen wir an dem einzigen ATM von Bozava vorbei. Wir brauchten Kuna, um das Cruising Permit und die Einreisesteuern zu bezahlten, deshalb blieb mir nichts anderes übrig als die 13% Wechselgebühren plus 4€ Transaktionskosten zu akzeptieren. Da war ich schon etwas angesäuert. Das war einzigartig, wenn nicht weltweit dann zumindest in den 35 Ländern unserer Reise. Als wir die Polizei nicht fanden, wollten wir im Touristenbüro nachfragen und landeten versehentlich bei der Hafenbehörde. Dort bezahlten wir die Steuern und unsere Cruising Erlaubnis und wurden zur Polizei gebeten. Die sitzt in einem Hotel in der Nähe des Hafens. Wir klopften an, begrüßten den jungen Mann und sagten wer wir sind. Er erwiderte unsere Begrüßung nicht mit einem Hallo oder einer sonstigen Anrede, sondern mit “You will get fined!”. Wie sich herausstellte, war unser Vergehen, um Mitternacht bei Wind in Sturmstärke nicht in den Hafen von Komiza eingelaufen zu sein und unseren Papierkrieg dort zu erledigen, an dem nächstgelegenen Einreisehafen nach dem Befahren der Hoheitsgewässer. Irgendein Polizist scheint irgendwo im Hinterzimmerchen zu sitzen und die AIS tracks der Yachten auf den diversen Internetplattformen zu verfolgen, um mögliche Strafen davon abzuleiten. Nach internationalem Seerecht, das von Kroatien nicht nur ratifiziert, sondern auch im nationalem Recht verankert ist, haben wir das Recht territoriale Gewässer zu kreuzen, solange wir nicht in die inneren Gewässer, die sich hinter der äußeren Insellinie befinden, vordringen. Das haben wir aber erst am Nachmittag kurz vor Bozava nach Funkkontakt zur Küstenwache und Splitradio gemacht, und sind dann unmittelbar zur Polizei. Das interessierte ihn nicht, genauso wenig wie die Tatsache, dass ein Anlegen in Komiza bei Nacht und Sturm gefährlich für Schiff und Besatzung gewesen wäre.

Was ist hier nur los?

Zurück im Hafen wurden wir dann erstmal zur Kasse gebeten. 15€ für Strom, ob wir wollten oder nicht und natürlich die Anlegegebühren in Hafen. Heute Morgen hatte dann ein kleines Motorboot längsseits an Moya angelegt. Wir wollten ablegen und fragten den Hafenmeister was wir mit dem kleinen Schiff machen sollten. “Just remove the Line and leave”. Auf unsere Rückfrage, ob er sich sicher sei, da ja so das Boot beschäftigt wird, da es nicht nach hinten gehalten wird und an die Hafenmauer rumst. War seine Antwort: “Das ist sein Problem!” Wie bitte? Ich stieg über und befestigte unsere Mooringleine an dem kleinen Boot, als wir ablegten. Wenn der Hafenmeister sie nicht für eine andere Yacht entfernt, sollte das Boot nun sicher liegen.

Die letzten 24 Stunden lassen mich entsetzt zurück. Auch wenn die Inseln hier schön und das Wasser traumhaft klar ist, ist mein erster Eindruck von Kroatien vernichtend. Christian kommentiert: “Willkommen im Ägypten Europas!”

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09.08.2019:
Comment from Dody
Oh no, was fuer ein Abschluss einer Reise um die ganze Welt!!! Jammern hilft jetzt grade nichts, hier erst mal der Deutschsprachige Link zum Seerechtsuebereinkommen der vereinten Nationen: https://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:1998:179:0003:0134:DE:PDF Ich will's lieber erst nochmal checken, ist ein langes Weilchen her seit ich mich damit auseinandersetzen musste. Ganz sicher weiss ich aber dass ihr innerhalb der 12-Meilen Zone das Recht zur friedlichen Durchfahrt habt. Mehr spaeter!!! Big hugs und nicht nerven lassen! xxx Dody
09.08.2019:
Comment from Dody
Hier die Englisch-sprachige Version der Convention of the Law of the Sea: https://www.un.org/depts/los/convention_agreements/texts/unclos/unclos_e.pdf. Section 2 and 3, oder in der Deutschen Version Abschnitt 2 und 3. Saemtliche Ausnahmen fuer das Recht der friedlichen Durchfahrt haben mit Krieg, Kriegshandlungen, Spionage etc. zu tun. Nach Artikel 18 Absatz 2 ist sogar hoehere Gewalt da fuer Euch vorgesehen: 2) Die Durchfahrt muß ohne Unterbrechung und zügigerfolgen. Die Durchfahrt schließt jedoch das Anhalten und Ankern ein, aber nur insoweit, als dies zur normalen Schiffahrt gehört oder infolge höherer Gewalt oder eines Notfalls oder zur Hilfeleistung für Personen, Schiffe oder Luftfahrzeuge in Gefahr oder Not erforderlich wird. Kroatien hat das Recht, eigene Vorschriften fuer das Kuestenmeer zu erlassen, die beschraenken sich aber auf Umweltschutz, Schutz von Installationen wie Seezeichen, Sicherheit der Schifffahrt, Schutz der Umwelt und der Fischereigesetze etc. etc. Einzig Absatz h gefaellt mir dabei nicht: h) Verhütung von Verstößen gegen die Zoll- und sonstigen Finanzgesetze, Einreise- oder Gesundheitsgesetze und diesbezüglichen sonstigen Vorschriften des Küstenstaats. Das ist ein bisschen dehnfaehig ... xxx Dody
20.08.2019:
Comment from MoyaCrew
Danke Dody für die Mühe! Wir hatten auch schon geschaut, auch in den kroatischen Gesetzen. Aber das ändert alles Nichts. Egal, schon vergessen.
06.08.2019 - Vieste, Italy

Exploring Gargano

Apulien pur in Trani und Manfredonia

Trani ist eine kleine Stadt mit riesiger Kathedrale, engen Gassen und einem ziemlich großen Hafen. Tagsüber sind auch hier wie in den übrigen Städtchen, die wir bisher in Apulien besucht haben, die Gehsteige hoch geklappt. Zwischen 13 und 17 Uhr kamen wir uns vor wie in einer Geisterstadt. Nach Sonnenuntergang aber steppt hier der Bär. Die Straßen waren brechend voll, alles was Beine hat war draußen, todschick, und flanierte in den mit bunten Lichtern geschmückten Straßen. Auf und ab, ohne Ziel - sehen und gesehen werden. Tausende von Menschen waren unterwegs, dabei war es ein ganz normaler Samstag Abend. Wir überlegten ernsthaft, wo die Leute sich tagsüber alle versteckten. Deutsch, Englisch oder andere fremde Sprachen hörten wir fast gar nicht, wenn überhaupt waren hier neben den Einheimischen italienische Touris unterwegs. Es gab ein riesiges Feuerwerk und zu jeder vollen Stunde am Hafen eine Lichtershow mit Musik, die letzte um 1 Uhr. Ganz normal, dass auch die Kids solange am Start waren.

In der neuen, fast leeren Marina del Gargano von Manfredonia wurden wir am nächsten Tag von Toni und Gina mit einer Flasche selbst gepressten Olivenöl begrüßt. Der Olivenbauer und seine Partnerin führten uns auch am nächsten Tag durch die Stadt und die Umgebung. Wir besuchten die Burg, das Rathaus, die Kirche und natürlich die Flaniermeile, lernten von unserem einheimischen Führer woher die Stadt ihren Namen hat, wo es das beste Eis und die besten Panzerotti (traditionell gefüllte Teigtaschen) gibt und bekamen so einen besseren Einblick in das apulische Leben.

Auf den Spuren von Pater Pio

Bevor wir unsere Tour abschlossen, packte Toni uns ins Auto und fuhr mit uns in die Berge. Vorbei an Oliven- und Mandelhainen, die Serpentinenstraße hinauf auf den Garagano bis nach San Giovanni Rotondo. Der 1968 gestorbene, und mittlerweile heilig gesprochene Padre Pio, hatte hier gelebt und gewirkt. Der Kapuziner mit den Stigmata an Händen und Füßen, lebte sein Leben nach dem Vorbild Jesus Christus. Auch ihm wurde nachgesagt Menschen heilen zu können. Er versuchte Menschen zu helfen, und gründete unter anderem ein Krankenhaus. Um Pater Pio entwickelte sich einen Kult, der jedes Jahr Tausende von Menschen nach San Giovanni pilgern lässt, nicht zuletzt um einen Blick auf die Gebeine des Heiligen zu erhaschen. San Giovanni wurde zum Wallfahrtsort und beherbergt die, nach dem Petersdom, zweitgrößte Kirche Europas. Das moderne Gotteshaus fasst im Hauptsaal 6500 Menschen, in der unterirdischen Kapelle noch einmal 1000 und 30000 auf dem Vorplatz. Sie wurde erst 2004 fertig gestellt und das Design ist toll, hell, luftig, geschmackvoll aber trotzdem prunkvoll. Dutzende von überlebensgroßen Mosaiken erzählen vom Leben des Paters. Wir waren angemessen beeindruckt.

Entlang der Steilküste des Garganos

Bevor wir heute Vieste erreichten, tingelten wir den Tag an der weißen Steilküste des Garganos entlang. Das Kalkgestein wird hier von Meer unterspült, erodiert und ist durchzogen von kleinen Grotten und Abbrüchen. Trotz der beeindruckenden Natur sind hier kaum Segler unterwegs, da es kaum eine Möglichkeit gibt, geschützt zu ankern. Ohne Wind lagen wir trotzdem sicher unter dem weißen Massiv. Statt Segler trafen wir unzählige Tourenboote, Motoryachten und größere Dingis. Dazu kamen Kanus, SUPs und Tretboote in der Nähe der Strände, die es hier immer wieder eingebetet in die Felsen gibt und teilweise mit Aufzügen zugänglich sind. Nach den vielen schönen Städten Apuliens entlang der sonst weitgehend ungeschützten Ostküste Italiens freuten wir uns aber heute, als wir auch endlich wieder einmal in der Mitte von Nirgendwo von Anker gehen und ins Wasser springen konnten, wo es uns gefiel.

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02.08.2019 - Bari, Italy

Historic, little towns and picturesque caves in Apulia

Weiße Altstadt

Monopoli war eine positive Überraschung. Eigentlich hatten wir ja nur in dem kleinen Hafen angelegt, um Henry wieder in Gang zu kriegen, aber tatsächlich ist die Altstadt ein kleines Juwel. Viele kleine Gässchen führen zwischen den alten Gebäuden, der Burg und gut Duzend Kirchen hindurch. Der helle Boden ist blankpoliert und glänzt. Hinter Gebäudeecken der massiven Bauten findet man süße Restaurants, Eisdielen oder kleine Läden. Von der Hafenmole, an der Moya lag, sind es nur wenige Meter zum Fischerhafen und nicht mal eine Minute zu Fuss bis in die wunderbare alte Stadt. Um die Mittagszeit waren die Gässchen leer. Die Museen, Kirchen, zahlreiche Läden und sogar die öffentlichen Toiletten waren von 13-17 Uhr geschlossen. Nur am kleinen Stadtstrand war richtig was los. Aber mit sinkender Sonne kamen immer mehr Menschen auf die Straße und mit eintretender Dunkelheit pulsierten die kleinen Gässchen vor Leben. Die schicken Italienerinnen gingen shoppen, die Kinder spielten in den autofreien Straßen Flussball, die liebevoll gestalteten Restaurants deckten ihre Tische ein, an den Ecken spielten die Straßenmusiker. Ich manövrierte mit dem Sackkarren durch das bunte Treiben auf der Suche nach einem Supermarkt. Nachdem ich einmal durch die halbe Stadt gelaufen war fand ich einen Minimarkt - auf geschätzt 50 Quadratmetern waren die Waren feilgeboten. Das Nötigste fand ich, fragte mich aber doch, ob die Monopolies von Luft und Liebe leben.

Als ich zu Moya zurückkam warteten die Jungs im Cockpit. Flo und Patrizia hatten einen Kurzbesuch angekündigt. Die Kids waren total aus dem Häuschen. So aufgeregt wie Joshi und Joni waren, war kein Gedanke an die Koje zu verschwenden. Wir sammelten also nur unsere neue Crew ein und mischten uns direkt unter die Nachteulen.

Sandstrand, Klippenstadt und Felsengrotten

Mit reparierter Maschine und neuer Crew ging es am nächsten Tag direkt weiter Richtung Bari. Wir ließen uns Zeit und arbeiteten uns langsam Richtung Norden. In der felsigen Küste, sahen wir immer wieder dunkle Stellen - Löcher in den Felsen. Das wollten wir uns genauer anschauen. Nachdem das Eisen versenkt und Tilly im Wasser war, packten wir alle Mann ins Dingi und tuckerten hinüber. Moya rollte derweil vor Anker in den Wellen. Das dunkle Loch in der Felsenwand mutierte beim Näherkommen zu einer Grotte, die einige Meter in den Felsen hineinführte. Am Höhlenende strahlte die Sonne ins Wasser durch Löcher in der Decke. Das Wasser innen war herrlich ruhig. Wir mussten einfach schwimmen gehen.

Später schauten wir uns die mittelalterliche Stadt Polignano a Mare vom Meer aus an. Die schmalen, hohen Steinhäuser waren direkt bis zu den Klippen gebaut und teilweise unterhöhlt von Grotten. Ein Nobelrestaurant war in eine der großen Höhlen in der Felswand gezogen und hatte dort weißen Tische, Stühle und Lampen aufgestellt. Der Blick hinaus aufs Meer muss sagenhaft von dort oben sein. Aber auch unsere Aussicht vom Boot aus war klasse. Direkt neben der Altstadt auf den Felsen lag ein Canyon mit einem kleinen, übervölkerten Strand am hinteren Ende. Die mutigen sprangen von den Klippen ins Meer. Schade, dass wir abends in Bari sein wollten, aber so müssen wir halt noch mal wieder kommen.

Am Nachmittag drohte dem Bademeister am Strand ein Herzinfarkt. Er musste sich aufgeregt haben, denn er zappelte herum und hörte gar nicht mehr auf in seine Trillerpeife zu pusten. Dabei wollten wir doch gar nicht an seinen Hotelstrand, sondern an den Naturstrand daneben und paddelten sogar, nachdem wir Moya ans Eisen gelegt hatten. Nach dem Badestopp ging es weiter nach Bari, wo wir als einziges Boot im alten Stadthafen festmachten. Ich frage mich immer noch wieso wir hier alleine waren, denn die Marina ist weit außerhalb der Stadt und somit ein schlechter Ausgangspunkt, um Bari zu erkunden. Wir nutzten die Lage des alten Hafens und starteten am Abend noch in die Altstadt. Zusammen hatten wir einen tollen Abend unter Freunden und schon ist unsere neue Crew wieder weg - leider!

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